KUMMER & SORGE        ARBEITSLOSENGELD-BERECHNUNG        KÜNDIGUNGEN

Arbeitsmarktservice    

Personalnummer 70 Datum: 13. 07. 2006
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BESCHEID

Ihrem Antrag auf Zuerkennung des Arbeitslosengeldes vom 1. 7. 2006 wird gemäß § 7 Abs. 1 Z. 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1, zweiter Satz, des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977 (AlVG), BGBl. Nr. 609/1977, in geltender Fassung, mangels Erfüllung der Anwartschaft

k  e  i  n  e    Folge gegeben.

Gemäß § 7 Abs. 1 Z. 2 AlVG ist eine der Voraussetzungen für die Zuerkennung des Arbeitslosengeldes die Erfüllung der Anwartschaft.
Gemäß § 14 Abs. 1 zweiter Satz AlVG ist bei einem Arbeitslosen, der das Arbeitslosengeld vor Vollendung des 25. Lebensjahres beantragt, die Anwartschaft erfüllt, wenn
1. der Arbeitslose in den letzten zwölf Monaten vor Geltendmachung des Anspruches (Rahmenfrist) insgesamt 26 Wochen im Inland arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt war, wobei höchstens 16 Wochen arbeitslosenversicherungspflichtiger Zeiten nach § 35 Abs. 2 des Arbeitsmarktservicegesetzes, BGBl. Nr. 313/1994 (Bezug einer Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes) herangezogen werden dürfen, und
2. ihm das Arbeitsmarktservice auch unter weitest möglichem Einsatz von Förderungsmaßnahmen keine zumutbare Beschäftigung vermitteln kann, wobei diesbezüglich der Regionalbeirat anzuhören ist.
Sie können in der gesetzlichen Rahmenfrist nur 157 Tage arbeitslosenversicherungspflichtige Beschäftigung bzw. anwartschaftsbegründende Zeiten nachweisen.
Es war daher spruchgemäß zu entscheiden.
Rechtsmittelbelehrung: Sie haben das Recht gegen diesen Bescheid Berufung einzulegen. Die Berufung muss innerhalb von 14 Tagen nach der Zustellung des Bescheides beim AMS eingereicht oder bei der Post aufgegeben werden.
 
ALLFÄLLIGE ANFRAGEN UND EINGABEN SIND AN DAS ARBEITSMARKTSERVICE ZU RICHTEN

FORMULAR - 205/KU+SO

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