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SOLVER

Die Funktion erlaubt die Berechnung optimaler Mitteleinsätze für Produktionsvorgänge, Verkäufe, Zeitvorgaben ... .

Beispiel 1:   Beispiel 2   Beispiel 3
Ein Wohnprojekt soll zwei Wohnungstypen zur Wahl stellen.
Der SOLVER soll berechnen, wie viele der beiden Typen verkauft werden sollten, um einen maximalen Verkaufserlös zu erreichen.
Typ A verfügt über 2 Wohnzimmer, 3 Nebenräume und eine Gartenfläche. Preis: 240.000,- €
Typ B hat keinen Garten, nur 1 Wohnzimmer und 2 Nebenräume. Preis: 140.000,- €
Es gibt Platz für 50 Gartenflächen, d. h. es können höchstens 50 Wohnungen vom Typ A angeboten werden.
Die Zahl der Wohnzimmer ist mit 120 begrenzt, an Nebenräumen stehen maximal 220 zur Verfügung.
 Eventuell unverkaufte Gartenflächen werden zusammen gelegt und als Spielplatz eingerichtet, frei bleibende Wohnflächen werden zu Funktionsräumen und den Bewohnern zur Verfügung gestellt.

Lösungsschritte:

  • In Spalte F eine beliebige Anzahl der beiden Typen eingeben. Im Beispiel sind es 3 und 5
  • Mit einfachen Multiplikationen die Felder G3, G4, B10, B11, C10, C11, D10, D11
  • mit Additionen G5, B12, C12 und D12 berechnen

  • Cursor nach G5
     


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  • Im Fenster Solver mittels Klick die veränderbaren Zellen (F3, F4) eingeben
    B12 kann höchstens den Wert 120 ($B$7) haben, denn mehr Wohnzimmer werden nicht gebaut.
    Für C12 und D12 funktioniert die Nebenbedingung nach gleichem Muster.
     


     


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  • In F3 und F4 für "ganze und nicht negative Zahlen" sorgen:
     

     


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  • Ein Ergebnis wird uns angeboten:
     

     


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  • Den Verkauf von 100 Wohnungen - 20 A, 80 B - hat der SOLVER als optimale Lösung ermittelt:

 

Beispiel 2:
Drei Hilfskräfte mit unterschiedlichem Beschäftigungsausmaß, erledigen in einer Tankstelle jeweils einen Arbeitsgang.
Einer übernimmt das Auto, fährt es in die Waschanlage und nach der Wäsche im Bedarfsfall zur nächsten Station (Zeitaufwand 8 Minuten), dort wird die Innenreinigung von einer zweiten Hilfskraft vorgenommen (Zeitaufwand 20 Minuten), oder auf den Abstellplatz.
Die dritte Kraft kontrolliert Ölstand, Wasserstand und Reifendruck (Zeitaufwand 5 Minuten).

Arbeiter A ist täglich 7,5 Stunden tätig, Arbeiter B 6 Stunden und Arbeiter C 4,75 Stunden.
Die Kunden können zwischen drei Varianten wählen:

  • Waschen 8,- €
  • Waschen + Innenreinigung 25,- €
  • Waschen + Innenreinigung + Kontrolle 30,- €.

Wie soll der Variantenmix aussehen, damit der bestmögliche Umsatz erreicht wird?

  • Tabelle anlegen und die Felder B10 bis D13 und G3 bis G5 und die Summe in G6 berechnen. Die Zahlen in F wird der SOLVER später ändern, daher ist es vollkommen egal, welche Sie eingeben.
     

     
  • Cursor nach G6 und SOLVER starten
     

     
  • im Fenster Optionen von F3 bis F5 "ganze und nicht negative Zahlen" festlegen
  • das Optimierungsergebnis wird angezeigt
     

     
  • und nach
     

     
  • die veränderte Tabelle:
     

     
  • Vom Angebot "Waschen + Innenreinigung 25,- €" scheint der SOLVER nicht viel zu halten.

 

Beispiel 3:
Ein Gastgeber hat im Restaurant  FRANZ 81813  ein Mittagsbuffet bestellt und die Kosten mit 500,- Euro fixiert.
Drei Gerichte standen zur Auswahl, wobei für jeden der 25 Gäste ein Schnitzel vorgesehen war. Aus der Rechnung geht hervor, dass insgesamt 82 Portionen konsumiert wurden. Wie sind die Portionen verteilt?
Wiener Schnitzel (€ 6,8 / Portion), Schweinsbraten (€ 5,9 / Portion), Hühnerkeule (€ 5,2 / Portion)
  • Tabelle anlegen, Zellen C4, C5, C6, D3 bis D6 berechnen
     

     
  • Cursor nach D6 und SOLVER starten, den Fixbetrag eingeben, die Anzahl der Portionen als Nebenbedingung festlegen:
     

     

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  • Ergebnis:
     

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