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Gefahr aus dem All

Damit die Bedrohung durch Asteroiden für die Erde konkreter erfasst und Schutzmaßnahmen entwickelt werden können, hat die amerikanische Regierung der Raumfahrtbehörde NASA den Auftrag erteilt, alle kilometergroßen Himmelskörper, die eine Gefahr für das Leben auf der Erde werden könnten, zu suchen und zu kartieren. Bis zum Jahr 2010 sollen 90 Prozent dieser Asteroiden entdeckt sein. Bis anhin sind es rund 600, deren Parameter genau bestimmt werden konnten - wahrscheinlich die Hälfte der für die Erde bedrohlichen Asteroiden.

Verwüstung von Küstengebieten

Für einiges Aufsehen sorgt nun der Asteroid 1950 DA, der 1950 entdeckt und Ende 2001 wieder gesichtet worden war. In der Folge gelang es, Position, Geschwindigkeit und andere Charakteristiken des Asteroiden so genau zu bestimmen wie bei keinem anderen zuvor. Diese Daten lieferten nun Steven Ward und Erik Asphaug von der Universität Kalifornien in Santa Cruz die Grundlage für die Simulation eines Asteroideneinschlags mit Hilfe des Computers. Ihre Ergebnisse zeichnen ein Horrorszenario, wie man es aus Katastrophenfilmen kennt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Himmelskörper mit einem Durchmesser von 1,1 Kilometern auf der Erde einschlägt, liegt nach bisherigen Untersuchungen allerdings nur bei maximal 0,33 Prozent. Aufgrund der Erdposition zum errechneten Zeitpunkt des Einschlags, dem 16. März 2880 nehmen die Wissenschafter an, dass 1950 DA im Atlantik 600 Kilometer östlich der Küste des amerikanischen Gliedstaates North Carolina einschlagen würde. Das Szenario geht davon aus, dass der Asteroid mit einer Geschwindigkeit von 17,8 Kilometern in der Sekunde ins Meer eintaucht und augenblicklich verdampft. Durch die Aufprallenergie des Himmelskörpers wird das Wasser gemäß der Simulation so stark verdrängt, dass ein von Meerwasser geformter Krater entsteht. Dieser hat einen Durchmesser von 19 Kilometern und eine Tiefe von 5 Kilometern - so tief, wie der Atlantik selbst an dieser Stelle ist. Kurz nach der Bildung des Meerwasserkraters erzeugt dessen Kollaps durch das rückströmende Wasser dann ein vielseitiges und sich überlagerndes Spektrum von energiereichen Wellen. Dabei bilden sich über 100 Meter hohe Flutwellen, sogenannte Tsunamis, deren zerstörerische Energie das gesamte atlantische Becken erfasst. Nach einer halben Stunde erreichen in der Simulation erste, bis zu 120 Meter hohe Wellen Amerikas Ostküste, nach dreieinhalb Stunden die Karibik und Südamerika und nach acht Stunden Europa, wo die Wellenhöhe noch 15 bis 20 Meter beträgt.

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