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TV-WERBUNG (Tarife in EURO)

           
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Am Ende eines Werbeblocks erinnern sich nicht einmal 10 % der Zuseher an die beworbenen Marken (Studie Nielsen Media). Trotzdem ist das Fernsehen knapp hinter den Printmedien der zweitwichtigste Werbeträger. WAL-MART, das größte Handelsunternehmen der Welt, bewirbt seine Produkte über eine eigene TV-Station, deren Programm monatlich von 100 Millionen Sehern konsumiert wird.

Die vier größten US-TV-Sender und elf große Markenhersteller (Coca-Cola, Johnson & Johnson, Procter & Gamble, ...) gründeten 1999 das Family Friendly Program Forum (FFPF). Die Markenartikler finanzieren das Hauptabendprogramm, dafür werden als Gegenleistung in den Werbeeinschaltungen zwischen 20:00 und 22:00 Uhr ausschließlich ihre Produkte beworben.

Den folgenden Tabellen kann man die Kosten in Euro pro Sekunde (zuzüglich Abgaben und Steuern) für die Ausstrahlung eines Werbespots zu einer bestimmten Sendezeit entnehmen. Es sind alle in Österreich zu empfangenden TV-Sender angeführt.

Je mehr Seher eine Sendung verfolgen, desto größer ist ihre REICHWEITE (angegeben in %).  Diese Angaben liefert der Teletest (siehe Media-Analyse). Würden alle Österreicher zur gleichen Zeit eine bestimmte Sendung ansehen, dann hätte diese eine Reichweite von 100 %.

Die Preise sind nicht nur nach Tageszeit unterschiedlich sondern auch vom Wochentag und dem Kalendermonat (Sommermonate billig; November, Dezember teuer) abhängig.

Die "teuerste" Werbezeit ist jene in den Werbeblöcken vor Beginn der ZIB1 und dem Beginn der Wettervorhersage. In diesem Zeitraum sehen zwischen 16,4 % und 20,5 % aller Österreicher die Werbung.

Damit den Käufern von Werbezeiten der Preisschock nicht sofort das Bewusstsein raubt, werden sie mit der Nennung des viel niedlicher aussehenden TKP (Tausend-Kontakt-Preis)  - auch genannt 1000-Seher-Kosten - eingelullt.

Den erhält man, wenn man die Sendekosten durch die Anzahl der Seher dividiert und mit 1000 multipliziert. Erreicht man in einem Werbeblock 317.000 Seher und bezahlt dafür einen Sekundentarif von 140,-- €, sind für 30 Sekunden Werbezeit 140,-- mal 30 = 4.200,-- € netto zu bezahlen.

Den TKP errechnet man so:   4.200,-- : 317.000 x 1000 = 13,25

Darf man am Ende des letzten Werbespots noch sagen: "Die folgende Sendung widmet Ihnen XY, der Achselschweißkiller" kostet das einen Aufschlag von 20 %.
Tritt man nur als "
TV-Presenter" auf ("Die folgende Sendung widmet Ihnen ..." + "Die Sendung widmete Ihnen ...") gibt es individuelle Preisvereinbarungen.

Wer seinen Werbespot an einer bestimmten Stelle des Werbeblocks gesendet haben möchte, muss für diesen Sonderwunsch einen Aufschlag von 15 % akzeptieren. Dauert eine Werbeeinschaltung nur 5 Sekunden, verteuert das die Sache um 50 %, dauert sie 10 Sekunden, beträgt der Aufschlag 25 %.

Den österreichischen TV-Werbekuchen muss sich der ORF mit den Sendern der deutschen Bertelsmann-Gruppe (RTL, RTL II, Super RTL, VOX, n-tv), der zum Springerkonzern (besitzt die Printmedien "Bild", "Die Welt", "Hörzu") gehörenden ProSieben-Sat1-Gruppe (Pro7, SAT1, Kabel 1, N24) und ATV, ATV2 teilen.

In den folgenden Tabellen sehen Sie ein paar Tarifbeispiele für das Kalenderjahr 2012.
(Stand 11/11, zuzüglich Abgaben + Steuern, abzüglich Rabatte. Irrtum vorbehalten). Alle ORF-Werbetarife gibt es unter enterprise.orf.at

           
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Werbeblock-Preise 2016 / ORF 1

Werbeblock Sendezeit Tag Jul Nov
Jugend 15:55 So 115 155
Sport 18:25 So 110 220
Sitcom 19:15 So 80 130
ZIB 20 19:55 So 90 140
Generalansage 20:07 So 130 235

Werbeblock-Preise 2016 / ORF 2

Werbeblock Sendezeit Tag Jul Nov
Boulevard 17:05 So 70 110
Vorabend 18:25 So 55 140
ZIB exklusiv 19:29 So 160 285
Wetter 19:47 So 260 420
Seitenblicke 20:00 So 190 330

 

Zum Vergleich: Sekundenpreis Juli + August 1996
WB
(Werbeblock) ATS (Schilling) (Euro VB-Index  2011)
zuzüglich Ankündigungsabgabe und 20 % Mehrwertsteuer

WB

Tag Zeit Sender ATS  

WB

Tag Zeit Sender ATS
"Schiejok" Mo-Fr 16:00 ORF 2 1.300 125   "Hauptabend" Mo-So 20:15 ORF 1+2 7.152 691
"Willkommen" Mo-Fr 17:05 ORF 2 2.275 220   "Hauptabend" Mo-So 20:15 ORF 1 3.218 311
"Frühabend" Mo-Fr 17:10 ORF 1 1.300 125   "Hauptabend" Mo-So 20:15 ORF 2 3.934 380
"Vorabendserie" Mo-So 18:00 ORF 1+2 2.210 214   "Thema" Mo 21:10 ORF 2 3.570 345
"Familie" Mo-So 18:55 ORF 1+2 4.160 402   "Report" Di 21:10 ORF 2 3.570 345
"ZiB1" Mo-So 19:25 ORF 1+2 5.820 563   "ZiB2" Mo-Fr 22:00 ORF 2 3.250 314
"ZiB Uhr" Mo-So 19:29 ORF 1+2 6.984 675   "Spätfilm" Di, Do 22:30 ORF 1 1.950 188
"Wetter" Mo-So 19:52 ORF 1+2 8.262 799   "Schauplatz" Di 22:30 ORF 2 1.950 188
"Sport / Seitenblicke" Mo-So 19:55 ORF 1+2 5.630 544   "Schilling" Do 22:30 ORF 2 1.950 188
"Generalansage" Mo-So 20:07 ORF 1+2 5.140 497   "Modern" Fr 22:30 ORF 2 1.950 188

 

Vergleich mit Deutschland: 20-Sekundenpreis ARD + ZDF -  Juli +  November 2017
Mo - Sa nach 20:00 keine Werbung; Sonntag ist werbefrei
ARD: Tarifunterschiede zw. Samstagen mit Bundesligaausschnitten bzw. ohne

Werbeblock-Preise 2017 / ARD  www.ard-werbung.de

Werbeblock Sendezeit Tag Jul Nov
Brisant 17:53 Mo-Fr 4.200 9.100
Hubert + Staller 18:50 Mi 4.440 9.620
Tagesschau 19:59 Mo-Fr 21.960 52.340
Wetter 17:47 Sa 6.000 13.000
Lotto 19:56 Sa 21.560 49.000

Werbeblock-Preise 2017 / ZDF   www.zdf-werbung.de

Werbeblock Sendezeit Tag Jul Nov
SOKO PG 14 18:02 Mo-Fr 6.380 13.280
Programm PG 13 18:55 Mo-Fr 6.020 12.520
Best Wetter PG 53 19:18 Mo-Fr 15.120 31.500
WISO PG 19 19:50 Mo 8.660 18.020
Unterbrecher PG 41 19:49 Sa 9.360 19.500

 

Der österreichische Privatsender ATV hat die Preise für seine Werbeleisten in 70 Tarifgruppen gegliedert. Für Werbezeiten in der Tarifgruppe 01 sind 0,5 € pro Sekunde zu bezahlen, in der teuersten Kategorie (= Tarifgruppe 70) werden 210 € berechnet.
Preisbeispiele. Irrtum vorbehalten Alle Tarife auf der ATV-Website

 

ATV + ATV2   Werbetarife 2017

Monat Sendezeit Tag Tarifgruppe Euro/sec
Dezember 13:45 Mo 09 4,5
Dezember 13:45 So 13 6,5
Mai 13:45 Mo 7 3,5
Mai 13:45 So 16 9,0
August 19:45 Mo 21 14,0
August 19:45 Sa 20 13,0
Oktober 19:45 Mo 30 25,0
Oktober 19:45 Sa 25 18,0

           
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Spots in den Österreich-Werbefenstern der deutschen Privatsender Kabel1, Pro7, SAT1, SIXX und PLUS-TV können über die Agentur sevenonemedia (www.sevenonemedia.at) gebucht werden. Dort können auch sämtliche Werbetarife eingesehen werden.
Preisbeispiele: (€ pro Sekunde, exkl. Abgaben und Steuern) Irrtum vorbehalten

 

SIXX  Werbetarife 2017

Monat Sendezeit Tag Preisgruppe Euro/sec
Jänner 19:05 Sa 14 5,00
Jänner 20:45 So 31 12,25
Mai 19:45 Mo 19 12,00
Mai 20:05 So 35 23,00
November 20:55 Fr 13 8,25
Dezember 20:55 Di 24 13,75

 

Werbeblock-Preise 2017 / Pro7
Tag Zeit TG Juli Okt.
Montag 15:50 42 19,50 36,00
Samstag 16:50 49 28,25 52,00
Dienstag 19:50 62 57,50 106,75
Sonntag 19:50 68 78,50 145,00

 

Werbeblock-Preise 2017 / SAT1
Tag Zeit TG Jän. Apr.
Mo - Fr 17:20 36 15,50 26,50
Samstag 17:40 25 9,75 16,75
Mo - Fr 19:40 28 10,75 18,50

 

Werbeblock-Preise 2017 / Kabel1
Tag Zeit TG Aug. Nov.
Freitag 15:30 22 8,50 15,75
Samstag 18:30 20 7,75 14,50
Sonntag 22:30 37 15,50 28,75
Dienstag 21:45 44 21,50 40,00

 

Spots in den Österreich-Werbefenstern der deutschen Privatsender RTL, RTL II, VOX sind über die Agentur IP-ÖSTERREICH (www.ip-oesterreich.at) zu buchen. Dort können auch sämtliche Werbetarife eingesehen werden.
Preisbeispiele: (€ pro Sekunde, exkl. Abgaben und Steuern) Irrtum vorbehalten

 

Werbeblock-Preise 2017 / RTL
Tag Zeit TG April Juni
Sonntag 18:30 14 58,90 43,90
Dienstag 13:20 11 29,30 21,80

 

Werbeblock-Preise 2017 / RTL II
Tag Zeit TG Jan. Nov.
Mittwoch 17:40 05 3,50 5,00
Donnerstag 22:15 12 19,90 28,50

 

Werbeblock-Preise 2017 / VOX
Tag Zeit TG Juli Okt.
Samstag 19:30 11 24,50 41,70
Montag 20:25 13 32,70 55,60

 

Werbeblock-Preise 2017 / S-RTL
Tag Zeit TG Juli Okt.
Dienstag 19:42 16 6,60 11,20
Samstag 21:05 17 8,50 14,50

 

"Sondertarife" wurden für jene Werbespots verlangt, die im Umfeld der ersten deutschen Kanzlerkandidaten-Diskussion am 25. August 2002 geschaltet wurden. 17 Millionen Zuseher sahen sich die Sendung auf RTL und 12 Millionen auf SAT1 an. Ein 30-Sekunden-Spot am Beginn der Übertragung kostete 48.240.- €.

Während der TV-Übertragungen der Vier-Schanzen-Tournee 2001/02 - die deutschen Springer waren sehr erfolgreich - kassierte RTL für einen 30-Sekunden-Spot bis zu 60.000,- €.
 
Zum Vergleich: Im Umfeld der "Millionenshow" von Günther Jauch zahlt man dafür lächerliche 28.350.- .
In Österreich strapazieren 30 Sekunden zur besten Sendezeit in ORF1 das Werbebudget mit rund 18.000 €.

Im zehnminütigen "Champions League Magazin" (ZDF) kostete eine Werbesekunde durchschnittlich 990 €. 18.9.12 Handelsbl.
 
30 Sekunden Werbezeit während der Übertragung des WM-Boxkampfs Wladimir Klitschko gegen Mariusz Wach im Privatsender RTL (10. 11. 12) kosteten laut Branchenangaben etwa 130.000 €   12.11.12 Handelsblatt S 46

Teuerster Werbespot im deutschen Fernsehen 2012: 30 Sekunden während der Halbzeitpause der Verlängerung im Champions-League-Finale waren Apple 343.000 € wert.    31.1.13 Handelsblatt S 24

Am 6. Mai 2004 wurde im US-Sender NBC die letzte Folge der Sitcom "Friends" ausgestrahlt. Für 30-Sekunden-Werbezeit in den Werbepausen dieser Sendung waren 2 Mio. € zu berappen. 111 mal mehr als der ORF verlangt, allerdings wurde die Sendung in über 30 Millionen Haushalten gesehen.
 
WERBEFEST SUPERBOWL - Teurer geht´s nicht:

  • Am 4. Feber 2007, durften Unternehmen für die Ausstrahlung ihres 30-Sekunden-Spots im Umfeld der Superbowl 2007 (Finale der US-Football-Liga NFL) 2,6 Mio. Dollar auf den Tisch legen.
     
  • Superbowl 2008 Preis für einen 30-Sekunden-Spot: 2,7 Mio. Dollar.
    Geradezu verschleudert wurden die 30! Werbe-Minuten am 29. Oktober 2008, zur besten Sendezeit, vor der Ausstrahlung eines wichtigen Baseballspiels auf CBS, Fox und NBC. Sechs Tage vor der Präsidentschaftswahl warb  Barack Obama in eigener Sache. Geschätzte Gesamtkosten für die Sendezeit max. 4 Mio. Dollar.
     
  • Die Superbowl am 1. Feber 2009 diente der Animationsfirma DREAMWORKS als Werbevehikel. Damit die TV-Zuseher ihren 90-Sekunden-Spot während der Übertragung in voller Schönheit genießen konnten, verteilte DREAMWORKS in 28.000 US-Städten150 Mio. 3-D-Brillen. Der Aufwand wurde vom Unternehmen mit "mehrere zehn Millionen Dollar" angegeben und bewarb den Film: Monsters vs. Aliens.
    Die Getränkefirma ANHEUSER-BUSH ließ sich auch nicht lumpen und buchte einen 5-Minuten-Spot. In den letzten 20 Jahren hat ANHEUSER-BUSH gut 300 Mio. Dollar in Superbowl-Werbung gebuttert.
    Für einen 30-Sekunden-Spot während der rund vier Stunden dauernden Übertragung - am Rande vermerkt, es spielten die Pittsburgh Steelers gegen die Arizona Cardinals - waren 3 Mio. Dollar zu berappen. Leicht zu errechnender Sekundenpreis: 100.000 $.
    Die Übertragung verhalf CBS zu Gesamtwerbeeinnahmen von 206 Mio. Dollar.
     
  • 30-Sekunden-Spots in den gefragtesten Werbeblöcken während der Übertragung der Superbowl 2010, brachten dem Sender CBS ~3,3 Mio. Dollar pro Spot ein. 106,5 Mio. Zuschauer (Marktanteil 68 %) sahen die Partie zwischen den New Orleans Saints und den Indianapolis Colts.
     
  • Superbowl 2011, 6. Februar, die Pittsburgh Steelers traten gegen die Green Bay Packers an und verloren mit 25:31. Mercedes ließ eine TV-Spot mit Serena Williams ausstrahlen, auch BMW, VW und General Motors waren mit einem Spot vertreten. Chrysler zeigte einen 120-Sekunden-Werbetrailer ("Born of Fire").
    Alle 67 Werbeplätze waren bereits im Oktober 2010 verkauft. Der Sender Fox nahm 300 Mio. Euro ein. Schätzung Bloomberg
    Sendekosten für einen 30-Sekunden-Spot:
    2,8 Mio. Dollar, laut Medienportal "Meedia" sogar 3 Mio. Dollar.
    Zuschauer in den USA: ~110 Mio.
     
  • Superbowl 2012, 5. Februar, New England Patriots : New York Giants. Fast 40 Unternehmen zahlten gerne 3,5 Mio. Dollar pro 30-Sekunden-Spot an NBC. Chevrolet orderte drei Spots, Coca Cola zwei. Die Werbeblöcke sind seit November 11 ausgebucht. Geschätzte Werbeeinnahmen: 245 Mio. Dollar.
    Wie seit Jahren schalten Millionen Seher ihre Geräte ein, um die Premiere der neuesten Werbespots und nicht um das Spiel zu sehen.
    Zuschauer in den USA: 143 Mio.   Weltweit: ~800 Mio.
     
  • Superbowl 2013, 3. Feber, San Francisco 49ers : Baltimore Ravens (31:34). CBS kassierte für einen 30-Sekunden-Spot durchschnittlich 3,8 Mio. Dollar.
    Insgesamt schalteten Großkonzerne Werbung im Wert von 292 Mio. $. Größter Werber war der Getränkeanbieter Anheuser-Busch InBev mit 36 Mi. $, gefolgt von Chrysler. Angaben aus NZZ 4. 2.2 14 S 8
     
  • Superbowl 2014, 2. Feber, Denver Broncos : Seattle Seahawks (8:43). 800 Mio. TV-Zuseher. Fox  hatte bereits im Herbst alle Werbeblöcke verkauft. Für einen 30-Sekunden-Spot waren bis zu 4 Mio. Dollar zu bezahlen.
    Zuschauer in den USA: 111,5 Mio.
     
  • Superbowl 2015, 1. Feber, New England : Seattle Seahawks ((28 : 24)
    Ein 30-Sekunden-Spot kostete zwischen 3,8 und 4,5 Mio. Dollar.
     
  • Superbowl 2016, 7. Feber, Denver Broncos : Carolina Panthers ((24 : 10)
    Ein 30-Sekunden-Spot kostete durchschnittlich 5 Mio. Dollar.
     
  • Superbowl 2017, 5. Feber, New England Patriots : Atlanta Falcons ((34 : 28)
    30-Sekunden-Spot: ~ 5 Mio. Dollar.

Für einen 30-Sekunden-Spot während der Übertragungen der Olympischen Winterspiele aus Sotschi (Feb. 2014) verrechnete NBC 100.000 Dollar.

30-Sekunden während der Übertragung ein Spieles der Fußball-WM 2006 kosteten bei der ARD zwischen 6.600 € und 320.400 €.
Bei der Fußball-EM 2008 war es billiger: 18.000 € bis 120.750 €.

Erreicht die Deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2014 das Viertelfinale, kostet 1 Sekunde Werbung während der Übertragung des Spieles bei der ARD 10.760 €.
In der Vorrunde
kostet 1 Sekunde Werbung in der Halbzeitpause des Spiels USA : Deutschland beim ZDF  8.500 €.

Deutsches Cupfinale, Juni 2013 (Bayern München : VfB Stuttgart): Ein 20-Sekunden-Spot kurz vor Spielbeginn kam bei ARD auf  50.000 Euro.

Für die Ausstrahlung eines 30-Sekunden-3D-Spots während der Übertragung ein Spieles der Fußball-WM 2010 waren beim US-Sportsender ESPN zwischen 500.000 und 1.000.000 $ zu bezahlen.

 

728 Mio. € betrug der Gesamtwert der FERNSEHWERBUNG in Österreich im Jahr 2011. Gegenüber 2010 + 8,4 %.
2010 entfielen auf den ORF 273 Mio. € (-22 Millionen), auf Private 401 Mio. € (+69 Millionen).    Quelle: Focus Media Research
Lt. ORF-Bilanz beliefen sich die Gesamt-Werbeerlöse 2008 auf 263 Mio. €, 2009 auf 222 Mio. €. Bilanz - Amtsblatt d. WZ  27. 7. 10
Einnahmen des ORF aus Teilnehmerentgelten: 451 Mio. € (2005)  -  503 Mio. € (2008)   -  526 Mio. € (2009) Quelle: w. o.

780 Mio. € betrug der Gesamtwert der FERNSEHWERBUNG in Österreich im Jahr 2012. Gegenüber 2011 + 7 %.
2011 entfielen auf den ORF 265 Mio. € (+17 Millionen), auf Private 514 Mio. € (+34 Millionen).    Quelle: Focus Media Research

854 Mio. € betrug der Gesamtwert der FERNSEHWERBUNG in Österreich im Jahr 2013. Gegenüber 2012 + 9,4 %.
2013 entfielen auf den ORF 292 Mio. € (+27 Millionen), auf Private 561 Mio. € (+47 Millionen).    Quelle: Focus Media Research

945 Mio. € betrug der Gesamtwert der FERNSEHWERBUNG in Österreich im Jahr 2014. Gegenüber 2013 + 10,7 %.
2014 entfielen auf den ORF 304 Mio. € (+12 Millionen), auf Private 641 Mio. € (+80 Millionen).    Quelle: Focus Media Research

999,6 Mio. € betrug der Gesamtwert der FERNSEHWERBUNG in Österreich im Jahr 2015.
2015 entfielen auf den ORF 284 Mio. €, auf Private 715 Mio. €.    Quelle: Focus Media Research

1.089 Mio. € betrug der Gesamtwert der FERNSEHWERBUNG in Österreich im Jahr 2016. Gegenüber 2015 + 8,9 %.
2016 entfielen auf den ORF 329 Mio. €, auf Private 759 Mio. €.    Quelle: Focus Media Research

Für FERNSEHWERBUNG wurden in Deutschland

im Jahr 2008 9,1 Mrd. € ausgegeben.  Bruttowert vor Abzug von Preisnachlässen. Quelle: Nielsen Media
im Jahr 2008 netto 4,0 Mrd. € ausgegeben. Nach Abzug von Rabatten, Provisionen, Skonti.  Quelle: ZAW
im Jahr 2009 9,3 Mrd. € ausgegeben.  Bruttowert vor Abzug von Preisnachlässen. Quelle: Nielsen Media
im Jahr 2009 netto 3,64 Mrd. € ausgegeben.  Nach Abzug von Rabatten, Provisionen, Skonti.  Quelle: ZAW

im Jahr 2014  13,1 Mrd. € ausgegeben.  Bruttowert vor Abzug von Preisnachlässen. Quelle: Nielsen Media
im Jahr 2015  13,8 Mrd. € ausgegeben.  Bruttowert vor Abzug von Preisnachlässen. Quelle: Nielsen Media
im Jahr 2015 netto 4,4 Mrd. € ausgegeben.  Nach Abzug von Rabatten, Provisionen, Skonti.  Quelle: ZAW


Der Anteil der TV-Werbung an den Gesamtwerbeausgaben in D:  46 % (2014) Nielsen Germany

Der Anteil der TV-Werbung an den Gesamtwerbeausgaben in D:  47 % (2015) Nielsen Germany

Für FERNSEHWERBUNG (inkl. Sponsoring)  wurden in der Schweiz  2009: 595 Mio. Fr. ausgegeben. Quelle: WEMF (netto)
Für FERNSEHWERBUNG (inkl. Sponsoring)  wurden in der Schweiz  2010: 669 Mio. Fr. ausgegeben. Quelle: WEMF (netto)
Für FERNSEHWERBUNG wurden in der Schweiz  2011: 697 Mio. Fr. ausgegeben. Anteil der Privaten: 255 Mio. Fr.  WEMF (netto)
Für FERNSEHWERBUNG wurden in der Schweiz  2016 netto: 775 Mio. Fr. ausgegeben. Quelle: Stiftung Werbestatistik Schweiz (NZZ 13. 6. 17)

Gesamtausgaben für Werbung in der Schweiz 2014: 4,9 Mrd. Fr.. Davon entfielen 33 % auf die TV-WERBUNG.

Gesamtausgaben für Werbung in der Österreich 2014: 4 Mrd. €.. Davon entfielen 23 % auf die TV-WERBUNG.

In den USA flossen 2006 163 Mrd. $ in die Werbung (TV-Anteil 38 % = 52 Mrd. €), die Chinesen setzen voll auf Fernsehen (81 % bzw. 30 Mrd. € vom 48 Mrd. $ großen Gesamtkuchen), die Briten sind reservierter (TV-Anteil 28 % = 5,8 Mrd. € der Gesamtausgaben von 26 Mrd. $). Kurs:1 € =1,2 $ / Basis der Berechnungen: Länderstatistik der ZAW.

Der WAN-Jahresreport 2007 nannte folgende Zahlen: Anteil der Tagespresse am Werbemarkt 27,5 % (Anteil Zeitungen + Zeitschriften 40 %, Anteil Fernsehen 38 %).
 
Werbeausgaben weltweit gesamt 2010: 443 Mrd. $  Schätzung 2011 458 Mrd. $   Quelle Zenith Optimedia
Werbeausgaben weltweit gesamt 2016: 493 Mrd. $    Quelle. Magna Global (Marktforschungsfirma der Interpublic Group)  (NZZ 13. 6. 17)

Werbeausgaben D gesamt 2009 28,8 Mrd. (brutto) bzw. 18,4 Mrd. € (netto, d.h. ohne Honorare, Werbemittelproduktion, Medienkosten). Quelle: ZAW
Werbeausgaben D gesamt 2015 44,8 Mrd. € (brutto) d.h. inkl. Honorare, Werbemittelproduktion, Medienkosten, Sponsoring, Suchwortmarketing, ...). Quelle: ZAW
Werbeausgaben CH gesamt 2011 4,693 Mrd. (netto) Quelle: WEMF
Werbeausgaben CH gesamt 2014 4,2 Mrd. (netto). Anteil der Printwerbung 37 %, Direktwerbung 25 %, TV-Werbung 18 % Quelle: Stiftung Werbestatistik Schweiz (SWS)
Gesamtausgaben für Werbung in der Schweiz 2016: 5,6 Mrd. Fr. Quelle: Stiftung Werbestatistik Schweiz (NZZ 13. 6. 17)

Letzte Aktualisierung:  6. Juli  2017

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