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Aufsteigt der Strahl, und fallend gießt / Er voll der Marmorschale Rund / Die, sich verschleiernd, überfließt / In einer zweiten Schale Grund; / ...

WASSER

"Der Römische Brunnen"    C. F. MEYER

 

Eine Substanz, aus der wir zu zwei Drittel bestehen und von der wir täglich mehrere Liter zum Überleben benötigen, muss mit Achtsamkeit und größter Sorgfalt bewahrt und verwaltet werden.
Giftige Substanzen aus Abwässern und Abfällen dürfen keinesfalls in die Wasserreserven gelangen.
Jedes Jahr sterben allein an Durchfallerkrankungen, deren Erreger mit dem Wasser übertragen werden, zwei Millionen Menschen, zumeist Kleinkinder.

70 Prozent des vom Menschen verbrauchten Wassers entfallen auf die Landwirtschaft, die mit diesem wertvollen Gut oft äußerst großzügig und wenig umweltbewusst umgeht. 40 Prozent der Nahrung stammen von bewässerten Feldern.                       

 
Am 28. 7. 10 hat die UNO den Anspruch auf reines Wasser in die Allgemeine Erklärung der Menschenrecht aufgenommen.

Die Industrie verbraucht 20 % des genutzten Wassers.
Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren müssen 15.000 Liter Wasser aufgewendet werden, für 1 kg Getreide reichen 1.000 Liter.
Weltweit gibt es rund 240 grenzüberschreitende Flusssysteme. In ihren Einzugsgebieten leben 40 Prozent der Weltbevölkerung. Das Konfliktpotential ist groß.

In Österreich können zwar Bach- bzw. Flussbette privater Besitz sein, jedoch ist die "Wasserwelle", sofern sie in ein öffentliches Gewässer mündet, ebenfalls öffentliches Gewässer und damit unter der Verfügungsgewalt der Republik. Die öffentlichen Gewässer sind in der Wasserrechtsnovelle - BGBl. Nr. 54/1959 Art.I Z 60 "Anhang A zum Wasserrechtsge-setz. Verzeichnis der Gewässer zu § 2 Abs. 1 lit. a und zu § 82 Abs. 1 lit a." - nach Bundesländern aufgelistet.

Der globale Wasserverbrauch ist von 1.480 Mrd. km³ Mitte des 20. Jahrhunderts auf 4.500 Mrd. km³ gestiegen.
Für das Jahr 2030 erwarten wir einen Anstieg auf 6.500 Mrd. km³.
Der globale Wassermarkt ist mit einem Volumen von 500 Mrd. $ pro Jahr der drittgrößte Wirtschaftssektor weltweit nach Rohöl und Elektrizität.
   Daniel Wild, Analyst, im Handelsblatt vom 11. Aug. 2010

Das Vorhaben einer Privatisierung des Wassers in ITALIEN wurde von einer Volksabstimmung (12. Juni 2011) pulverisiert. Mehr als 95 % der Stimmbürger (57 % der Wahlberechtigten haben abgestimmt) sprachen sich dagegen aus.

In Österreich ist eine Beteiligung von mehr als 25 % an einem Unternehmen im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung genehmigungspflichtig (Außenwirtschaftsgesetz 2011 - AußWG 2011; 4. Abschnitt). Die Genehmigung erteilt der BM für Wirtschaft, Familie und Jugend.
Unternehmen der WASSERVERSORGUNG im Sinne des Wasserrechtsgesetzes 1959 fallen in diese Gruppe.
Weiters: Verteidigungsindustrie, Sicherheitsdienste, Krankenhäuser, Rettungs- und Notarztwesen, Feuerwehrwesen + Katastrophenschutz, Energieversorgung, Telekommunikation, Verkehr im -sinne des Eisenbahn-, Schifffahrts- und Bundesstraßengesetzes, Universitäten, FH, Schulen und Kindergärten.

 

Cochabamba (Bolivien), 600.000 Einwohner - April 2000

Nach der Verdopplung des Wasserpreises durch eine private Unternehmensgruppe gab es Protestkundgebungen, in deren Verlauf ein Jugendlicher von Sicherheitskräften erschossen wurde. Die Misswirtschaft des staatlichen Versorgers Semapa - 45 Prozent des Wassers versickerte - hatte die bolivianische Regierung zur Privatisierung veranlasst. Inzwischen wurde die Privatisierung rückgängig gemacht, jedoch sind nach wie vor 40 Prozent der Bevölkerung nicht an die Wasserversorgung angeschlossen und müssen Wasser teuer von privaten Händlern beziehen.

 

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In der Vergangenheit erzielte Resultate geben keine Gewähr für die zukünftige Entwicklung. Pictet Funds-Water ist ein Luxemburger Fonds. Den Verkaufsprospekt erhalten Sie kostenlos bei Pictet Funds S. A. Bärengasse 25, 8001 Zürich. Tel. 00800 8888 6666, e-mail pictetfunds@pictet.com.
 

 

Nairobi (Kenia), 1.900.000 Einwohner - Jänner 2004
 
Im Elendsviertel Kawangware gibt es keine funktionierende öffentliche Wasserversorgung. Die Bewohner - genauer die Bewohnerinnen, denn Wasserbeschaffung ist Frauensache -  müssen ihr Wasser bei einem Wasserhändler kaufen und über lange Strecken nach Hause tragen. Dieser besitzt meist einen eigenen Brunnen. Für 100 Liter verlangt er 25 Shilling. In Lavington, dem nahen Villenviertel, bekommen alle Häuser sauberes Wasser über die Leitungen der städtischen Wasserversorgung. Sie bezahlen für 100 Liter 2 Shilling, 10 Prozent dessen, was von den in Armut lebenden Nachbarn  verlangt wird!
 
Spiegelbild in Manila (Philippinen), 7.500.000 Einwohner - 2002 

Auch hier ist die Wasserprivatisierung gescheitert. Die armen Bevölkerungsschichten gerieten in die Abhängigkeit willkürlich agierender Straßenverkäufer und mussten für Wasser weit mehr bezahlen als die reichen Bevölkerungsschichten.

 

Veolia Water Deutschland GmbH - Damit das Wasser fließen kann!

Die Veolia Water Deutschland GmbH ist Dienstleistungspartner von 150 Kommunen und Industrie-Unternehmen in ganz Deutschland. WASSER in all seinen Erscheinungsformen ist unser Element. Profitieren auch Sie von der Leistungsfähigkeit des weltweit führenden Unternehmens der Wasserwirtschaft. Wir stellen uns Ihren Herausforderungen.

 

Die französische Veolia ist Weltmarktführer unter den privaten Wasserversorgern. Sie besteht aus vier Sparten - Wasser / Entsorgung / Energie / Transport - und setzte 2009 34,6 Mrd. € um. 35 % des Umsatzes entfallen auf den Bereich WASSER.

 

Presse / Bloomberg 35 Prozent Rendite haben die elf Wasser-Unternehmen des Bloomberg World Water Index seit 2003 jährlich abgeworfen. Damit hat der Index mit Werten wie der französischen Veolia oder der spanischen Sociedad General de Aguas de Barcelona deutlich besser abgeschnitten als der Leitindex S & P 500 ... und auch gegenüber einer Vergleichgruppe von Öl- und Gaskonzernen schnitten die Wasserfirmen, die jährlich weltweit 360 Mrd. Euro umsetzen, klar besser ab. ....  27. 06. 2006

 

Aktien von großen, privaten Wasserversorgern, Mineralwasserabfüllern und wasserverarbeitenden Unternehmen werden an allen wichtigen Börsen gehandelt.
Größter internationaler Wasserversorger
ist die französische Veolia  Environnement. Die internationalen Versorger erhalten von den öffentlichen Körperschaften zumeist zeitlich limitierte Lizenzen zum Betrieb der Wasserversorgung bzw. der Abwasserreinigung oder beidem. Besonders Staaten, welche die Modernisierung ihrer Wasserversorgung lange vernachlässigt haben, "outsourcen" diesen Bereich, weil sie die notwendigen finanziellen Mittel nicht aufbringen können (wollen?). Als Wachstumsmärkte gelten die USA(!), China und Osteuropa.

In Berlin erzwang ein Volksbegehren die Offenlegung eines Vertrages zwischen der Stadt und Veolia.

 

China, 1.300.000.000 Einwohner - Oktober 2004
 
Von den 670 größten Städten haben mehr als 400 zu wenig Wasser. 300 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 

Mit der Errichtung des "Drei-Schluchten-Staudamms am Jangtse, Chinas größtem Bauprojekt, hatte die staatliche Umweltbehörde 150 flankierende Maßnahmen vorgeschrieben, die jedoch nicht erfüllt wurden. Die oberhalb des Damms gelegene Millionenstadt Chongqing leitet immer noch ihre festen und flüssigen Abfallstoffe ungeklärt in den Fluss bzw. in den 600 km langen Stausee ein. Zwei Drittel aller Flüsse und Seen sind verunreinigt.

 

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Afrika - heute 

In Afrika verfügen nur 24 Prozent aller Haushalte über einen Anschluss an die Wasserversorgung (vgl. Asien 49 Prozent). Nur 13 Prozent sind an eine Abwasserkanalisation angeschlossen. Daher sind Krankheiten, die durch mangelhaftes Wassermanagement begünstigt werden, weit verbreitet. Mehr als 80 Prozent der Bilharzia-Infektionen und der Malaria-Todesfälle entfallen auf Schwarzafrika. Mangelnde Hygiene und Abhängigkeit von verschmutzten Trinkwasser sind Ursache dafür, dass in Afrika doppelt so häufig Menschen an Durchfallerkrankungen sterben wie im weltweiten Durchschnitt.

 

W A S S E R
Das Thema von morgen - jetzt in der Zeichnung!
 

Zeichnungsfrist bis 12. August 2005

Wer in Rohstoffe investieren will, denkt in erster Linie an Energie-, Metall- oder Agrarrohstoffe. Ein ebenso knappes Gut - nämlich Wasser - rückt immer stärker in den Fokus der Anleger.

Verfügbares Süßwasser macht nur 1% des Weltwasservor-kommens aus, von dem bereits zwei Drittel verschmutzt sind. Tendenz steigend. Schon jetzt muss knapp ein Fünftel der Weltbevölkerung ohne sauberes Trinkwasser auskommen. ... Mit dem Open End Zertifikat auf den S&P Custom / ABN AMRO Total Return Water Index kann der Investor langfristig an der Entwicklung von Aktiengesellschaften, die Produkte und Dienstleistungen rund um den Wachstumsmarkt Wasser anbieten, partizipieren.

  • Wasser - die Herausforderung des 21. Jahrhunderts
  • Open End Zertifikate auf den S&P Custom / ABN AMRO Total Return Water Index
  • Total Return - Dividenden werden reinvestiert
  • In USD, CHF oder EUR
  • Ohne fixe Laufzeit
  • Börsentäglich handelbar

Ausschnitt aus einem Inserat der ABN AMRO BANK

    

Eine einfache, wirksame und preisgünstige Methode verseuchtes Wasser zu entkeimen wurde in der Schweiz entwickelt. Bei der Sodis-Methode wird durch Viren und Bakterien verseuchtes Wasser in durchsichtige Kunststoffflaschen gefüllt und mindestens 6 Stunden lang dem Sonnenlicht ausgesetzt. Die UVA-Strahlen des Sonnenlichts und die höhere Wassertemperatur (40 Grad C) zerstören die Krankheitserreger vollständig.
  


 
Ebenfalls sehr schlau und noch schneller funktioniert die Wasserentkeimung mit dem LifeStraw des dänischen Unternehmens Frandsen Group. LifeStraw ist ein 25 Zentimeter langes Kunststoffrohr mit drei Zentimetern Durchmesser, das man wie einen Trinkhalm in den Mund nimmt und damit das verschmutzte oder verseuchte Wasser aufsaugt. Es ist in mehrere Abschnitte (Kammern) unterteilt. Die ersten beiden Segmente filtern die Schwebstoffe aus, die nächsten drei rücken den Krankheitserregern chemisch auf den Pelz. Zuletzt bindet ein Aktivkohlefilter eventuell noch vorhandene Parasiten und sorgt außerdem für Geschmacksneutralität.
Bild links ist der Seite  www.lifestraw.com entnommen.

 

Die Best Water Technology-Unternehmensgruppe (BWT) entstand 1990 durch ein Management-Buy-Out aus der deutschen Benckiser-Gruppe und ist heute mit ihren 63 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften das führende europäische Wassertechnologieunternehmen. BWT hat es sich zum Ziel gesetzt, die weltweit zunehmenden Marktchancen im Bereich der Wasseraufbereitung zu nutzen und einen wichtigen Beitrag für einen ressourcenschonenden Umgang mit dem Lebenselixier “Wasser” und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung unseres Planeten zu leisten.

Die Best Water Technology-Gruppe übernimmt die Verantwortung für den gesamten Wasserkreislauf – „von der Quelle bis zum Sickerwasser“ – und bietet kundenspezifische technische Lösungen für Trinkwasser-, Schwimmbadwasser-, Prozess-, Reinstwasser- und Abwassertechnik für Privathaushalte, Hotels, Industrie und Kommunalbehörden an. Die BWT ist Europas führendes Wasseraufbereitungsunternehmen mit ca. 431,0 Millionen Euro Umsatz und 2.466 Mitarbeitern.

 

Die Trinkwasserversorgung ist für 1,3 Milliarden Menschen nicht gesichert. Die Betroffenen verfügen nicht über die täglich benötigten 20 bis 50 Liter Trinkwasser (UN-World Water Development Report 2003, . Für 2,4 Milliarden gibt es keine angemessene Abwasserversorgung. Jährlich sterben 7 Millionen Menschen an den Folgen von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser entstehen, darunter 2,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren.

2,6 Milliarden verfügen über keine Toiletten. Als Folge davon sterben jährlich 1,8 Millionen an Durchfallerkrankungen. Die ärmsten Haushalte in El Salvador, Nicaragua und Jamaica geben durchschnittlich 10 % ihres Einkommens für Wasser aus. In GB sind es maximal 3%. (UN-Bericht über die menschliche Entwicklung 2006)

Die Knappheit hat natürliche (Dürre) und menschliche (Rodungen, Verschwendung, Verschmutzung, ...) Ursachen.
Nur 2,5 Prozent allen Wassers auf der Erde und in der Erdatmosphäre sind Süßwasser. Davon sind zwei Drittel in den Gletschern und im Eis der Polkappen gebunden.
 Nicht einmal 1 % oder 10.665.000 Kubikkilometer sind in den Seen, Flüssen, Sümpfen, Pflanzen und der Atmosphäre enthalten. Die Menge des erneuerbaren Süßwassers entspricht der Niederschlagsmenge auf das Festland. Grundwasser ist wie Erdöl nicht erneuerbar!
Ein Teil des Wassers verdunstet bzw. wird von Pflanzen aufgenommen und wieder in die Atmosphäre abgegeben (70.000 km3). Der Rest (40.000 km3) gelangt - teilweise nach Nutzung durch den Menschen - über die Wasserwege ins Meer.

 

390.000 km3

430.000 km3

40.000 km3

110.000 km3

70.000 km3

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á

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40.000 km3

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                      LAND

                                         OZEAN  
 

   

2,6 Milliarden m3 Wasser beträgt der jährliche Wasserverbrauch in Österreich. Nach Angaben der Statistik Austria entfallen davon 60 % auf die Industrie, 35 % werden als Trinkwasser konsumiert, 5 % benötigt die Landwirtschaft.
Die Grafik unten ist erstellt nach den Zahlenangaben des BM f. Land- u.

Hinweis an einer Hauswand - 1170 Römergasse - auf ein längst geschlossenes Brunnenbau-Unternehmen  Bild: WEBSCHOOL

 Forstwirtschaft, Umwelt u. Wasserwirtschaft (Lebensministerium):
 
  98 Mrd. m3 43 Mrd. m3

Grafik: WEBschool

 
 

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Zufluss è
29 Mrd. m3

 

è Abfluss
84 Mrd. m3

 
 

 

Aqua Engineering GmbH (A-5310 Mondsee) - das AQUA ENGINEERING Team mit seiner weltweiten Erfahrung ist ein kompetenter Partner in allen schwerwiegenden Fragen der Wasseraufbereitungstechnik. Eingebettet in die leistungsstarke und international erfolgreiche BWT Gruppe, gibt es unseren Kunden die Sicherheit, mit kompetenten Partnern zusammenzuarbeiten.
Das Know-how garantiert eine zukunftsorientierte Firmenphilosophie:

Überall dort, wo kreative und innovative Lösungen gefordert sind, bieten wir wirtschaftlich rentable und ökologisch sinnvolle Lösungen in allen Bereichen der Trink-, Brauch- und Abwasseraufbereitung.

 

Fontainen am Wallensteinplatz, Wien Die 40.000 km3 Abflusswasser werden auf ihrem Weg ins Meer unterschiedlich intensiv genutzt. So transportiert der Amazonas 15 Prozent (6.000 km3) des weltweiten Abflusswassers. In seinem Strömungsgebiet wohnen jedoch nur 25 Millionen Menschen (0,4 Prozent der Weltbevölkerung). Daher bleiben 95 Prozent seines Wasserangebots ungenutzt.
Der Kongo führt 3,5 Prozent (1.400 km3) des Abflusswasser zu 1,3 Prozent der Weltbevölkerung.
33.000 km3 Abflusswasser fließen geographisch so günstig, dass sie von den Menschen intensiv beansprucht werden können.

 

Australien -  2005
 
Knapp werden die Wasservorräte für Australiens große Städte. Die für Sydney, Melbourne, Adelaide und Perth angelegten Stauseen reichen nur noch für 18 Monate. Sydney verbraucht derzeit um 5 % mehr Wasser, als den Stauseen zufließt.
Sparanreize gibt es nicht. Ein Kubikmeter Trinkwasser kostet 1 austr. Dollar (0,60 Euro) und damit nicht einmal  halb soviel, wie beispielsweise die Wiener Haushalte dafür bezahlen müssen (1,30 Euro inkl. 10 % USt). Darüber hinaus ist das für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Sydneys zuständige Unternehmen Sydney Water (im Besitz des Bundesstaates New South Wales) aus kommerziellen Gründen nicht an Wassersparmaßnahmen nicht interessiert. Der Eigentümer natürlich auch nicht, fließen doch die Dividenden direkt in das Staatsbudget.

 

Aqua America, Inc. is the nation’s largest U.S.-based, publicly-traded water utility, providing water and wastewater services to approximately 2.5 million residents in Pennsylvania, Ohio, Illinois, Texas, New Jersey, Indiana, Virginia, Florida, North Carolina, Maine, Missouri, New York, South Carolina and Kentucky.

 

Gefasste Quelle im Semmeringgebiet. Bild WEBSCHOOL, Aug. 2007 Zum Überleben benötigt der Mensch 2 bis 4 Liter Wasser pro Tag. Tiere im Durchschnitt 40 Liter. Zur Herstellung einer Dose Cola werden 70 Liter Wasser ver(sch)wendet. Hinter dem täglichen Nahrungs-mittelverzehr eines Mitteleuropäers steckt der Verbrauch von 5.000 Litern Wasser. Zur Produktion von einem Kilogramm Weizen sind 1.000 Liter Wasser notwendig, für 1 kg Reis 2.500 Liter, für 1 kg Fleisch bis zu 16.000 Liter. Mit Nahrungsmittelexporten werden zwar die Deviseneinnahmen erhöht, die Wasserressourcen jedoch überstrapaziert. Für die Herstellung der von Israel exportierten Lebens-mittel wird dreimal so viel Wasser verbraucht verbraucht, wie im besetzten syrischen Golangebiet abgezweigt wird.
Die UNO nimmt an, dass in diesem Jahrhundert der Streit um Süßwasser zu militärischen Auseinandersetzungen führen wird. 300 potentielle Wasser-Konfliktzonen könnten Kriege auslösen.

 

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Ende Jänner 2004 brachte Coca Cola in Großbritannien unter der Markenbezeichnung "Dasani" in Flaschen abgefülltes Trinkwasser auf den Markt. Dabei handelt es sich um ganz gewöhnliches Leitungswasser, das mit Mineralien versetzt wird. Die Kosten für den Vertrauen schaffenden Slogan "As pure as water gets", die Mineralzusätze, die Verpackung und den Vertrieb dürften enorm sein: im Supermarkt wird ein Liter um 1 Pfund 80 verschleudert. Zum Vergleich: 1 Liter Leitungswasser des Versorgers Thames Water kostet 0,06 Pence.

 

Starbucks -  2009 und früher
 
Bei stetig laufendem Wasser werden bei der US-Kette die Kaffeelöffel gewaschen. Die konzernweit gehandhabte "Sicherheitsmaßnahme" soll die Ausbreitung von Bakterien und Keimen verhindern. Verursacht pro Tag und Spüle einen Wasserdurchlauf von gut 40 Tonnen. Lässt den Schluss zu, dass in Wien das Hochquellenwasser mit 1,30 € pro Kubikmeter (=1 Tonne) zu billig ist.

Mexico City -  2009 und aktuell
 
Täglich verbraucht die Stadt 6,1 Mrd. Trinkwasser. Ein Drittel davon versickert aus dem löchrigen Rohrsystem.

Venezuela -  2009
 
In seiner Fernsehansprache am 1. 11. empfahl Präsident Hugo Chávez den Bürgern die von ihm selbst praktizierte "kommunistische Dusche". Sie dauert drei Minuten, jeweils eine ist für das Benetzen des Körpers, das Einseifen und das Abspülen zu verwenden.

 

Der in Nordamerika führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für kommunale und industrielle Wasseraufbereitung, die US Filter Corporation ging im Mai 2004 für 1 Milliarde US$ an Siemens. Das Unternehmen beschäftigt 5.800 Mitarbeiter, der Vorjahresumsatz betrug 1,2 Milliarden US$. Verkäufer war der französische Konzern Veolia Environment.

 

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KBC Eco Water C 28,05 -2,86 21,11 54,05
FBG 4Elements Water P -0,58 -13,30 16,67 32,43
SAM Sust.Water Fund EUR B 16,92 -14,75 19,38 53,25

31. 8. 2012 Quelle: FIAP

 

Brunnen in Stadt Schlaining  Bild: WEBSCHOOL, Feb. 2008 Bodenschätze und Wasser waren im der Menschheitsgeschichte oft Auslöser politischer Konflikte, die manchmal in Kriegen endeten. Der erste, geschichtlich nachweisbare, fand 2.500 v. Chr. statt. Die Stadtstaaten Lagash und Umma (Mesopotamien) gerieten wegen der Flussnutzungsrechte aneinander. Um die Rechte am Wasser der Flüsse Mesopotamiens - Euphrat und Tigris - geht es auch in der Gegenwart.
Die Türkei hat an den beiden Strömen riesige Wasserkraftwerke (Atatürk-Staudamm am Euphrat und Ilisu-Stau-damm am Tigris) gebaut und plant die Errichtung weitere Staudämme. Sie versorgen das Land mit Energie und dienen der Türkei auch als "Disziplinierungsmittel" für die flussabwärts gelegenen Nachbarstaaten Syrien und Irak.
Zudem sollen der Ilisu-Staudamm und weiteren 21 Dämme sollen so viel Wasser bereitstellen, dass die stark umweltbelastende Baumwollproduktion ausgebaut werden kann.

Der Irak lehnt das Projekt mit der Begründung ab, dem Tigris werde nach Fertigstellung des Damms die Hälfte der Durchflussmenge entzogen (statt 20,9 Milliarden Kubikmeter Wasser erreichten dann nur noch 9,7 Milliarden den Irak).
Der Aralsee (einst viertgrößter Binnensee der Welt) und das Kaspische Meer sind heute versandet und auf einen Bruchteil ihrer ehemaligen Ausdehnung geschrumpft. Folge einer intensiven Baumwollbepflanzung - ROHSTOFFMÄRKTE - und dem damit verbundenen Wasserbedarf, welcher den Zuflüssen der beiden Binnenmeere entzogen wurde.
Vom Aralsee waren Anfang der neunziger Jahre noch 60 % seiner ursprünglichen Fläche, 2010 weniger als 10 % übrig. Die fünf - ehemals sowjetischen Staaten Zentralasiens - einigten sich über die Wasserverteilung der Zuflüsse, indem sie vereinbarten alles so zu lassen wie bisher. Damit bleibt ein jährlicher Zufluss von 5 Mrd. m3. Bis 1964 waren es 45 Mrd. m3. Um den aktuellen Stand zu halten, wären 20 Mrd. m3. Schlechte Aussichten für den Aralsee.

Im Krieg von 1967 eroberte Israel das Ostufer des Genezareth-Sees, das östliche Quellgebiet des Jordans und Cisjordanien mit seinen starken Grundwasserströmen. Im Friedensabkommen mit Jordanien (1994) wurde die Kriegsbeute teilweise legalisiert. Israel erhielt 45 Prozent des Jordanwassers, Jordanien nur 37 Prozent. Aus den Grundwasservorkommen holt sich Israel jährlich 480 Millionen Kubikmeter, die Palästinenser müssen sich mit 118 Millionen Kubikmetern abfinden. 

Der Yarmuk ist ein wichtiger Jordan-Zufluss und bildet die Grenze zwischen Syrien und Jordanien. 2004 begannen die beiden Nachbarstaaten mit dem Bau eines gemeinsamen Staudamms. Israel erhält jährlich von Jordanien vertraglich zugesicherte 25 Millionen Kubikmeter Yarmuk-Wasser. Nach Fertigstellung des Damm könnte Syrien den Israelis diese Wasserzuteilung unterbinden.

 

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Weitere potentielle Herde für Wasserkonflikte sind 

der Nil, mit 6.671 km nicht nur der längste Fluss Afrikas. Eine Einflussnahme auf seine Quellflüsse,  Blauer Nil (Äthiopien) und Weißer Nil (Sudan) würde Ägypten wohl kaum hinnehmen. Was mit dem Nil geschieht ist für Ägypten eine Überlebensfrage. Seine Wasserversorgung und die Landwirtschaft hängen zu 95 Prozent vom Nil ab. Äthiopien, Kenia und Tansania betonen zwar ihr Recht, den Nil auf ihrem Territorium für Bewässerung und Trinkwasser zu nutzen, jedoch hat Ägypten vertraglich zugesicherte Vetorechte.
Von den jährlich durchschnittlich 84 Milliarden Kubikmetern Nilwasser erhält Ägypten 55 Milliarden, der Sudan 18,5 Milliarden (Vertrag zwischen den beiden Staaten von 1959).
Bereits in einem 1929 getroffenen Abkommen - erneuert 1959 - vereinbarten Ägypten und die ostafrikanischen britischen Kolonien Regeln zur Wasserverteilung. Als im Dezember 2003 Kenia erklärte, dass es sich nicht mehr an dieses Abkommen gebunden fühlt, reagierte der ägyptische Wasserminister mit der Aussage, dies käme einer Kriegserklärung gleich. Solche Drohungen haben Äthiopien bisher von mehreren geplanten  Bewässerungsprojekten mit Nilwasser abgehalten.

96 % des Frischwassers für die 74 Mio. Ägypter werden dem Nil entnommen. Stand 2010
2010 Konferenz in Addis Abeba bleibt ohne Ergebnis. Fünf Staaten des Nilquellgebiets - Äthiopien, Uganda, Kenia, Ruanda, Tansania -  vereinbaren eine Neuverteilung des Nilwasser, die beiden großen Nutznießer am Unterlauf - Ägypten + Sudan - sehen sich in ihrer Existenz bedroht und machen Gebrauch von dem ihnen laut Vertrag von 1929 zustehenden Veto.
Seit 2011 baut Äthiopien am Renaissance-Staudamm. Nach seiner Fertigstellung (2017) wird er den Blauen Nil zu einem See mit 63 Mrd. Kubikmetern Inhalt aufstauen. Das wird mehrere Jahre dauern und dem Fluss jährlich 10 Mrd. Kubikmeter entziehen.

der Sambesi (2.575 km), der Botswana, Simbabwe, Sambia und Mosambik versorgt. 

der Senegal (1.700 km), der die Grenze zwischen Senegal und Mauretanien bildet, jedoch von Senegal als zum Staatsgebiet gehörig erklärt wird. 

der Mekong (4.500 km), er wird von China, Burma, Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam genutzt. 

der Brahmaputra (2.900 km), dem China, Indien und Bangla Desch Wasser entnehmen. Sein Oberlauf,
der Tsang Po entwässert das niederschlagsreiche tibetische Hochplateau. China möchte dessen Wassermengen ein paar tausend Kilometer umleiten und dem chinesischen Nordosten zukommen lassen. Indien und Bangla Desch sind höchst besorgt.
 

der Ganges (2.700 km); Indien kann bestimmen, in welchem Zustand und mit welcher Wassermenge er das Nachbarland Bangla Desch erreicht. 

der Okavango (1.400 km); Angola plant Talsperren für die Stromerzeugung und zur Speicherung von Wasser für die Landwirtschaft, Namibia hat Projekte für Abzweigung von Wasser für die Versorgung der Hauptstadt Windhoek. Das im Mündungsgebiet liegende Botswana sieht alle Vorhaben als Eingriff in seine nationale Sicherheit.
 

Bilder: webschool, Lifestraw 1x

 
Enttäuschend endete das Weltwasserforum 2009. Die Forderung von Spanien, Frankreich und einigen Staaten aus Südamerika und Afrika, die Grundversorgung mit sauberem Wasser zum Menschenrecht zu erklären, scheiterte am Widerstand von Brasilien, Ägypten und den USA.
25.000! Delegierte hatten sich nach Istanbul begeben (sehr umweltfreundlich) und verbrachten dort eine nette Woche.

 

Wem gehören Österreichs größte Seen?

Attersee Bundesforste
Traunsee Bundesforste
Wörther See Bundesforste
Mondsee Nicolette Wächter
Millstätter See Bundesforste
Wolfgangsee Bundesforste
Ossiacher See Bundesforste
Hallstätter See Bundesforste
Achensee Stadt Innsbruck
Weißensee Bundesforste

 

89 % (=6,1 Mrd. Menschen) der Weltbevölkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein Wert, den sich die UNO erst für 2015 als Ziel gesetzt hatte. 783 Mio. Menschen steht kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Im zentralen und südlichen Afrika gibt es nur für 60 % der Einwohner sauberes Trinkwasser. Erklärung WHO und UNICEF 6. 3. 2012

Projekte für nachhaltige Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern: www.wasser-fuer-die-welt.at

Geführte Wanderungen entlang der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung: www.wasser-weg.at

EUROPÄISCHE WASSERINITIATIVE

 

Bücher:
Weltmacht Wasser. Weltreporter berichten Silvia Feist (Hrsg.) Verlag Herbig

Letzte Aktualisierung:  16. Juni  2013

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