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DEUTSCHLANDHAMBURG - BERLIN - BAYERN    EU: BRGERBEGEHREN    SLOWAKEI: MATTE BETEILIGUNG    LUXEMBURG3 x NEIN

 

"Deine Rede sei ja, ja, nein, nein! Was darber ist, das ist vom bel."

DIREKTE  DEMOKRATIE

 MATTHUS, Kapitel 5, Vers 37

 

Sowohl auf Bundesebene als auch in den Bundeslndern gibt es drei Instrumente der direkten Demokratie:

1. Volksbegehren:

Die Einleitung eines bundesweiten Volkbegehrens muss beim Innenministerium beantragt werden. Dazu sind Untersttzungserklrungen von ~8.500 Wahlberechtigten (= 1 Promille der sterreichischen Gesamtbevlkerung) notwendig. Fr das Sammeln der Untersttzungserklrungen bleibt den Initianten ein Zeitraum von vier Monaten.
Geforderte Zahl erreicht? Dann entscheidet der Minister innerhalb von drei Wochen, ob die Voraussetzungen fr ein Volksbegehren erfllt sind. Trifft das zu, wird fr dieses eine achttgige Eintragungsfrist festgesetzt.

Weitere Mglichkeiten der Einleitung sind die Unterschriften von 8 Abgeordneten zum Nationalrat oder von je 4 Mitgliedern der Landtage dreier Lnder

Das Volksbegehren muss als Gesetzesantrag formuliert sein.

Wird das Volksbegehren nach einer einwchigen Eintragungsfrist von mindestens 100.000 Wahlberechtigten oder mindestens je einem Sechstel der Stimmberechtigten dreier Lnder unterschrieben, muss der Nationalrat diese Gesetzesinitiative beraten. Findet sich fr das Begehren keine Mehrheit, ist der Gesetzesantrag abgelehnt. Manchmal lsst man Gras ber die Sache wachsen und leitet den Antrag an einen Ausschuss weiter, wo er nach mehreren Monaten (hchstens vier) sanft entschlummert. Drei Vertreter des Volksbegehrens drfen an den Ausschusssitzungen teilnehmen.

Die Kosten fr ein Volksbegehren betragen 2 Millionen Euro.

106. Bundesgesetz: Wahlrechtsnderungsgesetz 2017  Ausgegeben am 7. Dezember 2016
 
106. Bundesgesetz, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), die Nationalrats-Wahlordnung 1992, das Bundesprsidentenwahlgesetz 1971, die Europawahlordnung, das Europa-Whlerevidenzgesetz, das Volksabstimmungsgesetz 1972, das
Volksbefragungsgesetz 1989 gendert sowie das Volksbegehrengesetz 2018 und das Whlerevidenzgesetz 2018 erlassen werden:

Artikel 2
Volksbegehrengesetz 2018 VoBeG

Druckkostenbeitrag
9. (1) Die Beschaffung und Versendung der fr das Eintragungsverfahren notwendigen Formulare und der zur Verffentlichung gem 3 Abs. 3 Z 1 und Abs. 7 Z 1 erforderlichen Texte des Volksbegehrens obliegt dem Bund; die Kosten hierfr hat unbeschadet des 3 Abs. 3 Z 5 der Bund zu tragen.
(2) Der Bevollmchtigte hat an den Bund einen Kostenbeitrag fr die fr die Durchfhrung des Volksbegehrens in der Hhe von 2 250 Euro zu entrichten. Der Beitrag ist innerhalb von 14 Tagen nach dem Tag der Verlautbarung an das Bundesministerium fr Inneres zu berweisen. Wird der Kostenbeitrag nicht erlegt, so ist kein Eintragungsverfahren durchzufhren.
Vornahme der Eintragung
11. (1) Eintragungen fr ein Volksbegehren knnen innerhalb des Eintragungszeitraums auf folgende Weise gettigt werden:
1. In Form des elektronischen Nachweises der eindeutigen Identitt der Person und der Authentizitt der Eintragung im Sinn von 4 E-GovG ber eine vom Bundesministerium fr Inneres zur Verfgung gestellte Anwendung, wobei die Vornahme der dabei abgegebenen
qualifizierten elektronischen Signatur in der fr das Volksbegehren gebildeten Datenanwendung zu vermerken ist, bis zum letzten Tag des Eintragungszeitraums, 20.00 Uhr;
2. In Form einer vor einer Gemeindebehrde whrend der Eintragungszeiten ( 8 Abs. 1) persnlich auf dem Formular laut Anlage 5 geleisteten Unterschrift.
Zuleitung des Volksbegehrens an den Nationalrat
17. (1) Wurde die Feststellung der Bundeswahlbehrde, dass ein Volksbegehren im Sinn des Art. 41 Abs. 2 B-VG vorliegt, nicht angefochten oder der Anfechtung vom Verfassungsgerichtshof nicht stattgegeben, so hat die Bundeswahlbehrde das Volksbegehren samt Begrndung und etwaigen Unterlagen ( 3 Abs. 7) dem Nationalrat zur Behandlung vorzulegen.
(2) Gleichzeitig ist auf das entsprechend 3 Abs. 7 Z 3 bekanntgegebene Bankkonto ein Betrag in der fnffachen Hhe des gem 9 Abs. 2 geleisteten Kostenbeitrags sowie des gem 3 Abs. 3 Z 5 geleisteten Kostenbeitrags zu berweisen.
.......

Die Ergebnisse der bisherigen Volksbegehren:

 

Jahr

Thema

Eintragungen

1964  ORF-Reform 832.353
1969 Einfhrung der 40-Stunden-Woche 889.659
1969 Abschaffung der 13. Schulstufe 339.407
1975 Aufhebung der Fristenlsung (Schutz des menschlichen Lebens) 895.665
1980 Pro-Zwentendorf-Volksbegehren 421.282
1980 Anti-Zwentendorf-Volksbegehren 147.016
1982 Konferenzzentrum-Einsparungsgesetz 1.361.562
1985 Konrad-Lorenz-Volksbegehren (gegen Kraftwerk Hainburg) 353.906
1985 Fr Verlngerung des Zivildienstes 196.376
1985 Fr Durchfhrung einer Volksabstimmung gegen Abfangjger (Draken) 121.182
1986 Anti-Draken-Volksbegehren im Bundesland Steiermark 244.254
1987 Anti-Privilegien-Volksbegehren 250.697
1989 Sicherung der Rundfunkfreiheit (gegen das ORF-Monopol) 109.197
1989 Senkung der Klassenschlerzahl 219.217
1991 Fr Volksabstimmung ber EWR-Beitritt 126.834
1993 Volksbegehren "sterreich zuerst" 416.531
1995 Volksbegehren "Pro Motorrad"   75.525
1996 Tierschutz-Volksbegehren 459.096
1996 Neutralitts-Volksbegehren 358.156
1997 Gentechnik-Volksbegehren 1.225.790
1997 Frauen-Volksbegehren 644.665
1997 Volksbegehren "Schilling-Volksabstimmung" 253.949
1997 Volksbegehren "Atomfreies sterreich" 248.787
1999 Familien-Volksbegehren 183.154
2000 Volksbegehren "Neue EU-Abstimmung" 193.901
2001 Bildungsoffensive- und Studiengebhren-Volksbegehren 173.594
2002 Volksbegehren "Veto gegen Temelin" 914.973
2002 Volksbegehren "Sozialstaat sterreich" 717.102
2002 Volksbegehren "Gegen Abfangjger" 620.000
2003 Volksbegehren "Atomfreies Europa" 132.000
2004 Pensions-Volksbegehren 627.530
2006 EU-Volksbegehren  (Text und Plakatbild unten) 258.277
2009 Stopp dem Postraub 140.622
2011 Raus aus EURATOM 98.698
2011 Bildungsvolksbegehren 383.724
2013 Mein OE - Demokratie jetzt! 69.841
2013 Gegen Kirchenprivilegien 56.660
2015 EU-Austritt (Initiative Heimat und Umwelt) 24. 6. - 1. 7. 261.159
2017 Gegen TTIP, CETA, TiSA 23. 1. - 30. 1. 562.552
2018 Frauenvolksbegehren  1. 10. - 8. 10. 481.906
2018 Don`t smoke 1. 10. - 8. 10. 881.569
2018 ORF ohne Zwangsgebhren  1. 10. - 8. 10. 320.239
  43. Volkbegehren .....?  

Untersttzungserklrungen und Volksbegehren digital unterzeichnen:  www.help.gv.at/volksbegehren

EU-Volksbegehren im Wortlaut: Mrz 2006
Der Nationalrat mge durch Bundesverfassungsgesetz beschlieen,
1. dass der Bestand der sterreichischen Neutralitt als Grundprinzip der Verfassung garantiert wird und
2. dass weder die Zustimmung zu einer EU-Verfassung
3. noch die Zustimmung zu einem allflligen EU-Beitritt der Trkei
ohne Zustimmung der sterreichischen Bevlkerung in Volksabstimmungen Gesetzeskraft erlangt.







Bild: WEBSCHOOL

Raus aus EURATOM: Mrz 2011
Die Initiative finanzierte die Zugbezeichnung (Abb. rechts) des tglich um 17:44 Uhr von Wien nach Salzburg verkehrenden BB InterCity atomkraftfrei leben! Eintragungsfrist: 28. Feber bis 7. Mrz 2011
Bildungsvolksbegehren: Untersttzungserklrungen  ~50.000 www.nichtsitzenbleiben.at

VOLKSBEGEHREN
BILDUNGSINITIATIVE

3. - 10. Nov.

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Volksbegehren Demokratie Jetzt!  Eintragungszeitraum: 15. April 2013 bis 22. April 2013
"Wir fordern bundes(verfassungs-) gesetzliche Regelungen fr eine umfassende Erneuerung
der Demokratie in sterreich durch ein Persnlichkeitswahlrecht mit voller Verhltnismigkeit, mehr direkte Demokratie, den Ausbau von Grund- und Freiheitsrechten, ein gestrktes Parlament, die Bekmpfung der Korruption und Parteibuchwirtschaft, durch tatschliche Unabhngigkeit von Justiz und Medien, einen neuen Fderalismus und eine Reform des Parteiengesetzes."

Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien  Eintragungszeitraum: 15. April 2013 bis 22. April 2013
Ziel: Abschaffung kirchlicher Privilegien  /  Fr eine klare Trennung von Kirche und Staat  / Fr eine Streichung gigantischer Subventionen an die Kirche

Volksbegehren fr EU-Austritt  Eintragungszeitraum: 24. Juni 2015 bis 1. Juli 2015
Wortlaut: Der Nationalrat mge den Austritt der Republik sterreich aus der Europischen Union mit Bundesverfassungsgesetz, welches einer Volksabstimmung zu unterziehen ist, beschlieen.

Volksbegehren gegen EU-Freihandelsabkommen TTIP (USA), CETA (Kanada), TiSa (Abkommen ber den Handel mit Dienstleistungen - Trade in Services Agreement)  Eintragungszeitraum: 23. Jnner 2017 bis 30. Jnner 2017
Wortlaut:
"Der Nationalrat mge ein Bundesverfassungsgesetz beschlieen, das sterreichischen Organen untersagt, die Handelsabkommen mit den USA (TTIP) und Kanada (CETA) oder das plurilaterale Dienstleistungsabkommen (TiSA) zu unterzeichnen, zu genehmigen oder abzuschlieen."                     Bild: Inserat in der Sonntags-Krone vom 22. 1. 2017


 

Volksbegehren fr Nichtraucherschutzgesetz:
"Wir fordern aus Grnden eines optimalen Gesundheitsschutzes fr alle sterreicherinnen und sterreicher eine bundesverfassungsgesetzliche Regelung fr die Beibehaltung der 2015 beschlossenen Novelle zum Nichtraucherschutzgesetz (Tabakgesetz)." Eintragungszeitraum: 1. Oktober 2018 bis 8. Oktober 2018
 
Auch online konnte unterzeichnet werden:

In der WZ (Ausgabe 4. April 2019) ist der "Bericht des Gesundheitsausschusses ber das Volksbegehren >Dont smoke<" abgedruckt. (Ist auch hier zu finden: Seite 1   Seite 2)
Den kompletten Ausschussbericht inklusive der umfangreichen Beilagen gibt es auf der Website des Parlaments: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/I/I_00434/index.shtml

 
 

2. Volksbefragung

Grundlage: 356. Bundesgesetz vom 29. Juni 1989 (Volksbefragungsgesetz 1989) , gendert durch das BGBl. I
Nr. 115/2013, und das BGBl Nr. 106/2016:
2 (1) Die Volksbefragung ist vom Bundesprsidenten anzuordnen.
5 (1) Stimmberechtigt* ist, wer am Stichtag das Wahlrecht zum Nationalrat besitzt.
*Genau genommen wird NICHT abgestimmt, dafr gibt es die VOLKSABSTIMMUNG. Bei der VOLKSBEFRAGUNG wird gefragt.
5 (1)
Meinungsberechtigt ist, wer.... oder Antwortberechtigt ist, wer.... wrde der Wertigkeit dieses schwachen Instruments der Direkten Demokratie besser entsprechen. [Anmerkung WEBSCHOOL]

Auf Bundesebene muss sie sich auf eine Angelegenheit von gesamtsterreichischer Bedeutung beziehen und aus einer mit Ja oder Nein zu beantwortenden Frage bestehen.

Eine Volksbefragung wird durch einen Beschluss des Nationalrates eingeleitet.

Das Ergebnis einer Volksbefragung hat keine bindende Wirkung.
Von sich aus erklrten die Parteien, dass sie das Ergebnis der Befragung vom 20. 1. 2013 politisch umsetzen werden.
 
Die Kosten fr eine bundesweite Volksbefragung betragen 5 bis 10 Mio. Euro.
Bei der Volksbefragung vom 20. 1. 13 bekam jede Gemeinde fr ihren Verwaltungsaufwand vom Bund 62 Cent pro Stimmberechtigten. Die Kosten fr die Stimmzettel in der Hhe von ~0,5 Mio. trug ebenfalls der Bund.

Termin der ersten Volksbefragung: 20. Jnner 2013
Thema: Berufsheer oder Wehrpflicht
 
Teilnahmeberechtigt: Wer am Stichtag 28. 11. 2012 in der Whlerevidenz eingetragen war, was auf 6.379.511 Personen zutraf.
B: 232.310   K: 444.708   N: 1.097.900   O: 1.097.900   S: 392.964   St: 974.155   T: 535.475   V: 267.557   W: 1.158.879

Etwas voreilig - am 7. November - lie die Gemeinde Wien die KUNDMACHUNG zur Volksbefragung in den Wohnhusern aushngen ...

... denn per Bundesgesetzblatt angeordnet wurde sie erst am 14. November:


Die Befrworter eines Berufsheeres starteten bereits am 8. September 2012 die aufwndige Kampagne "Unser Heer":
Inseratenschaltungen in den Printmedien - bundesweit.
Ein Groflchenplakat (502,60 m) an einem Gebude mit hoher Verkehrsfrequenz (2,5 Mio. mgliche Sichtkontakte / Monat) - dem Knstlerhaus in Wien.
Standortkosten: Vergleichbare Werbewerte hat das Groflchenplakat an der Votivkirche (inkl. Preisangabe).

Plakat fr ein Berufsheer; Bild: WEBSCHOOL
Bild: WEBSCHOOL

Am 30. Dezember 2012 wurden die ersten Plakate der Gruppe Frauen fr ein Berufsheer geklebt, kurz danach kamen Rolling Boards dazu. Dann jede Menge Plakate, TV- und Radio-Spots und Online-Werbung (Sie sagt: "Mtter rufen Mtter an und schaffen morgen die Zwangsrekrutierung der Kinder ab.")
Am Tag vor der Befragung wurden die Frauen in einem im KURIER, PRESSE, KRONE + STERREICH verffentlichten Inserat erinnert:
Sie sagt: "Nur wennst morgen hingehst, schaffst die Zwangsverpflichtung unserer Kinder ab."
Fr die Widerspenstigen und Merkschwachen folgte am Abstimmungstag in den selben Printmedien die Aufforderung  :
Sie sagt: "Nur wennst jetzt hingehst, schaffst die Zwangsverpflichtung unserer Kinder ab."

Plakate "Frauen fr ein Berufsheer" Bilder: WEBSCHOOL Frauen fuer ein Berufsheer Rolling Board (Raxstrae), Bild WEBSCHOOL
Bilder: WEBSCHOOL

     

Inhaber der Domain frauen-fuer-ein-berufsheer.at war gar keine Gruppe, sondern die Werbegesellschaft Demner, Merlicek & Bergmann

Per Mail (am 1. 1. 13) ersuchte WEBSCHOOL Frau Regina Sitnik, Medieninhaberin und Herausgeberin der Website www.frauen-fuer-ein-berufsheer.at, um Informationen betreffend Kosten, Klebebesttigung, Plakatanzahl + Finanzierungsquelle(n) der Kampagne.
 
Die Antwort kam rasch. Sie reichte uns weiter:
"
Unsere Plattform wird von einer Plakatkampagne der Werbeagentur Demner, Merlicek & Bergmann begleitet, an die ich Sie mit Ihren u.a. Fragen verweisen darf. Ansprechpartnerinnen sind Frau Evelyn Berghold und Frau Dagmar Krebs."

Also schickten wir eine Mail gleichen Inhalts am 2. 1. um 9:11 Uhr an Frau Berghold + Frau Krebs.
Antwort kam bis heute nicht.

Am 19. Jnner stand in der "Presse" (Seite 2), dass einzig Herr Demner hinter "Frauen fr ein Berufsheer" stand und der der SP geraten hatte, sich nicht als Trger der Kampagne erkennen zu geben.
Ein leuchtendes Beispiel fr Transparenz, Ehrlichkeit und Achtung vor dem Souvern.

Kosten der Werbemanahmen fr Unser Heer und Frauen fr ein Berufsheer laut SP-Geschftsfhrer Kruter:  knapp 1 Million Euro

Die VP prsentierte im Dezember 2012 ihr "Pro Wehrpflicht" Plakat den Medien. Laut telefonischer Auskunft der VP-Wien wird der kleinformatige (83 x 59 cm) Informationstrger seit 3. 1. sterreichweit in den Wartehuschen ffentlicher Verkehrsmittel angebracht.
Per Mail (am 3. 1. 13) ersuchte WEBSCHOOL die Betreiber der Website www.einsatz-fuer-oesterreich.at um Informationen betreffend Kampagnekosten, Plakatanzahl + Geldquelle.

Plakat "Einsatz fr sterreich" pro Wehrpflicht. Bild: WEBSCHOOL
Plakatfoto: WEBSCHOOL

  • Weil unser Bundesheer bei Katastrophen schtzt und hilft.
     
  • Weil es nur mit der Wehrpflicht den Zivildienst gibt.
     
  • Weil eine Berufsarmee zu teuer und im Notfall zu klein ist.
     
  • Weil ein bezahltes Sozialjahr teurer kommt und weniger Leistung bringt.

 
Inhaber der Domain einsatz-fuer-oesterreich.at ist Alpha Medien Service Ges.m.b.H 1010, Rathausstrae 10

Medieninhaber und Herausgeber der Website:
"Einsatz fr sterreich Verein zur Beibehaltung von Wehrpflicht, Zivildienst und Katastrophenschutz" 1020, Hollandstrae 11 - 13

VP-Staatssekretr KURZ prsentierte im Dezember 2012 das "Pro Wehrpflicht" Plakat den Medien. Laut telefonischer Auskunft der VP-Wien wurde der kleinformatige (83 x 59 cm) Informationstrger sterreichweit in den Wartehuschen ffentlicher Verkehrsmittel angebracht. Bild links oben
 
Per Mail (am 3. 1. 13) ersuchte WEBSCHOOL die Betreiber der Website www.einsatz-fuer-oesterreich.at um Informationen betreffend Kampagnekosten, Klebebesttigung, Plakatanzahl + Geldquelle.
Antwort kam bis heute nicht.

Am 9. 1. 13 landete in den Briefksten in Wien ein Kuvert mit der Anschrift  ...
 
An einen Haushalt
WICHTIGE MITTEILUNG

 
.... darin ein Brief der SP, der das Stimmverhalten zu einer Art Intelligenztest erklrte. Bereits in der Schlagzeile unterschieden die Absender zwischen einer Gruppe mit Hirn, die, von Vernunft geleitet, die Wehrpflicht abschaffen will und der anderen, mit Hirn eher unterversorgten, welche die bisherige Regelung beibehalten will:
 
Brief von Brgermeister Hupl fr die Wehrpflicht
 
Unterzeichner des Schreibens: Michael Hupl (Brgermeister) + Werner Faymann (Bundeskanzler)
Die Herren bedanken sich bei mir. (Wofr?)
Und zwar: sehr persnlich! Wie darf man das verstehen? Luten die gleich an meiner Tre?
 

Beteiligung: 50,2 % vorlufig
Befragungsergebnis
:
Fr Berufsheer:  40,3 %    Fr Wehrpflicht:  59,7 %
 
[Erster Kommentar zum Abstimmungsergebnis; Dr. Hannes Androsch in ORF II So. 17:28 Uhr : Unbefriedigend informiert ..... Informationen viel zu gering ... Zeit zu kurz ]
4 1/2 Monate, 8. September 2012 bis 19. Jnner 2013! Zeit zu kurz ?  (Anmerkung WEBSCHOOL)
 

In den letzten Jahren gab es eine Reihe von Volksbefragungen auf Gemeinde- und Landesebene. Eine Auswahl:

  • im Land Salzburg wurde die Frage gestellt, ob sich die Stadt Salzburg um die Durchfhrung der Olympischen Winterspiele 2010 bewerben soll (Mehrheit war fr eine Bewerbung)
  • im Land Obersterreich kam der Neubau eines Musiktheaters in Linz zur Abstimmung (Mehrheit stimmte gegen einen Neubau)
  • im niedersterreichischen Hainburg wurden die Gemeindebrger ber den Bau eines Besucherzentrums beim Wasserturm befragt (abgelehnt)
  • in der steirischen Gemeinde Halbenrain war das Abstimmungsthema die Erweiterung der Mlldeponie
  • Wien wollte im Feb. 2010 Fragen zu fnf Themen (Hausbesorger einstellen, mehr Ganztagsschulen, Citymaut einfhren, U-Bahn-Betriebszeiten, Hundefhrerschein fr Kampfhunde) beantwortet haben und lie sich, genauer die Steuerzahler, das ~7 Millionen Euro (3,5 Mio. Wahlaufwand + 3,7 Mio. Wahlwerbung) kosten.
    Stimmberechtigt waren 1.144.868 Personen >16 Jahre mit Hauptwohnsitz in Wien. Wahlbeteiligung 411.017 (35,9 %)
    Hundefhrerschein (88 % JA), Hausbesorger (81 % JA), Ganztagsschulen (73 % JA), Nacht-U-Bahn (54 % JA), Citymaut (75 % NEIN)
  • Im Mrz 2010 wurden die Bewohner der burgenlndischen Bezirke Oberwart, Gssing, Jennersdorf ber ihre Haltung zum Bau eines Asyl-Erstaufnahmezentrums befragt.
  • Vom 7. bis 9. Mrz 2013 legte der Wiener Landtag den Brgern vier Fragen vor. Eine A-oder-B-Frage behandelt die Parkplatzproblematik, drei Ja-Nein-Fragen die Olympiabewerbung 2028; Privatisierung kommunaler Versorgungsbetriebe; Bau von erneuerbaren Energieprojekten mit finanzieller Beteiligung der Brger.
    Das Ergebnis steht am Abend des 9. Mrz keineswegs fest, denn die Gemeinde lsst den Abstimmungswilligen - hoffentlich nicht auch sich - "Gestaltungsspielraum". Stimmkarten knnen per Post oder persnlich noch bis 18. Mrz 2013 14:00 Uhr abgegeben werden um ein unerwnschtes Resultat noch zu drehen!
    Das ist jedoch nicht erlaubt. Auch eine zu unterschreibende Eidesstattliche Erklrung ("Mit nebenstehender Unterschrift erklre ich eidesstattlich, dass ich den inliegenden amtlichen Stimmzettel persnlich, unbeobachtet, unbeeinflusst und vor dem Schlieen der Annahmestellen ausgefllt habe") wird wohl kaum jemanden von Manipulationen abhalten.
    Kosten der Befragung: ~7 Millionen Euro  Bilder: WEBSCHOOL:
     
                      

                            

Ergebnis:
siehe City Light links - Bild: WEBSCHOOL

Parkraumbewirtschaftung wird nicht der Gemeinde, sondern den Bezirken berlassen.

Olympiabewerbung 2028: NEIN

Privatisierung kommunaler Versorgungsbetriebe NEIN

Bau von erneuerbaren Energieprojekten mit finanzieller Beteiligung der Brger: JA

 
Nachspiel:
In einem Inserat in der Zeitung STERREICH ( 24. 2. 13) hatte die SP-Wien behauptet, dass EU und FP planen, die ffentliche Wasserversorgung  zu privatisieren. Das knnte durchaus ein paar Verschreckte in ihrem Stimmverhalten beeinflusst haben.
Die FP beschritt den Rechtsweg. Erfolgreich. Die Befragung war lange vergessen, als der WIDERRUF am 3. 11. 13 verffentlicht wurde:
 

SP-Inserat in STERREICH am 24. 2. 13 S 26

SP-Inserat WIDERRUF in STERREICH am 3. 11. 13 Seite 26

 

3. Volksabstimmung

Auf Bundesebene wird ber ein vom Nationalrat bereits beschlossenes Gesetz oder die Absetzung des Bundesprsidenten abgestimmt. Bewirkt ein Gesetz die Gesamtnderung der Bundesverfassung, ist eine Volkabstimmung zwingend vorgeschrieben!

Das Ergebnis einer Volksabstimmung ist bindend.

Bisher gab es zwei Volksabstimmungen. Die erste 1978 ber die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf (Bevlkerung war dagegen), die zweite 1994 ber den Beitritt sterreichs zur EU, betraf eine Verfassungsnderung (Bevlkerung stimmte dafr).

Volksabstimmungsgesetz 1972 BGBl 79/1973, BGBl. I Nr. 13/2010, BGBl. Teil I Nr. 43/2011 vom 7. Juli 11.

 

SCHWEIZ

Ausschnitt aus einem Inserat der SVP (NZZ International 3. 8. 2015  S 24)

VOLKSINITIATIVE (in . Volksbegehren)

Auf Bundesebene sind die eigenhndigen Unterschriften von mindestens 100.000 Stimmberechtigten erforderlich, will man

  • eine Neugestaltung der Bundesverfassung vorschlagen oder
  • eine nderung von Teilen der Bundesverfassung verlangen

Vom Zeitpunkt der Verffentlichung des Textes der Initiative im Bundesblatt bis zur Abgabe der Unterschriftenlisten in der Bundeskanzlei haben die Betreiber der Initiative 18 Monate Zeit.
Hat eine Initiative die erforderliche Unterschriftenzahl erreicht, muss sie innerhalb von 2 1/2 Jahren (+ ein weiteres Jahr, wenn ein Rat einen Gegenentwurf beschliet) dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden.

Wird eine Initiative vom Volk abgelehnt, tritt automatisch der Gegenvorschlag des Parlaments in Kraft - sofern es einen gibt.

Auch politische Parteien bedienen sich des Instruments der Volksinitiative.

Am 26. Sep. 2011 hat der Stnderat einem Antrag auf Ausarbeitung eines Gesetzes zugestimmt, das die Offenlegung der Finanzierungsquellen im Vorfeld von Volksabstimmungen verlangt.
Danach mssen die Initianten vor der Bundeskanzlei ihre Geldquellen offen legen. Die Bundeskanzlei htte dann fr die Verffentlichung dieser Informationen zu sorgen.

Auf Bundesebene wurden im Zeitraum 1.1.1998 bis 31. 12. 2007 76 Volksinitiativen eingeleitet - 52 erreichten die erforderlichen Unterschriften.
Die Ergebnisse aller Abstimmungen seit 1848 sind im Internet unter www.swissvotes.ch abrufbar.
1998 gingen 19 Initiativen an den Start, 1999 4, 2000 3, 2001 4, 2002 6, 2003 8, 2004 9, 2005 2, 2006 10, 2007 11, 2008 10, 2009 8, 2010 7, 2011 11, 2012 12, 2013 12.

Vor jeder Abstimmung erhalten die rund 5,2 Mio. Stimmberechtigten eine Broschre mit Erklrungen zu den - teilweise komplexen - Vorlagen.

Aktuelle Ergebnisse: http://www.ch.ch/abstimmungen_und_wahlen/

Ergebnisse aller Abstimmungen im Kanton Zrich (eidgenssische + kantonale) seit 1831: http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/abstimmungsarchiv.html

Ergebnisse aller schweiz-weiten Volksabstimmungen seit 1848:
https://www.admin.ch/ch/d/pore/va/vab_2_2_4_1.html

Eidgenssische Abstimmung vom 24. Feber 2008

  • ber die Volksinitiative Gegen Kampfjetlrm in Tourismusgebieten (eingereicht am 3. 11. 2005, 113.049 Unterschriften). 2007 vom Nationalrat (119 gegen 58) und vom Stnderat (31 gegen 3) deutlich abgelehnt.
    Ergebnis: von 68 % der Stimmberechtigten ebenfalls abgelehnt
  • gegen das am 23. 3. 2007 beschlossene Bundesgesetz betreffend die Unternehmenssteuerreform II (eingereicht am 9. 7. 2007, 65.000 Unterschriften).
    Ergebnis: 50,5 % der Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab, stimmten also knapp fr die Unternehmenssteuerreform II

Abstimmung vom 1. Juni 2008

  • die Initiative Volkssouvernitt statt Behrdenpropaganda verlangt von Bundesrat und Verwaltung deren Praxis mittels ausfhrlicher "Informationsmanahmen" das Stimmverhalten der Staatbrger zu beeinflussen einzustellen.
    Ergebnis: 75,2 % der Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab, sahen sich demnach nicht als von den Behrden "gelenkt".
  • Initiative "Fr demokratische Einbrgerungen" will die Einbrgerungskompetenz ausschlielich den Gemeinden bzw. deren Brgern vorbehalten. Nheres auf www.einbuergerungen.ch
    Ergebnis: 63,75 % der Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab.

Abstimmung vom 30. November 2008

  • ber die Volksinitiative Fr eine vernnftige Hanfpolitik mit wirksamem Jugendschutz. Erwachsenen (ab 18.) solle der Cannabis-Konsum und, sofern sie ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, der Kauf von  Cannabis fr den Eigenbedarf erlaubt sein.
    Ergebnis: 63,2 % der Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab.
  • ber eine Teilrevision des Betubungsmittelgesetzes
    Ergebnis: 68 % der Stimmberechtigten stimmten der Initiative zu.
  • ber  das Verbandsbeschwerderecht: Schluss mit der Verhinderungspolitik (die Initianten wollen bei Bauprojekten, die vom Volk oder Parlament genehmigt wurden, das Klagerecht ausschlieen)
    Ergebnis: 66 % der Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab.
  • Fr die Unverjhrbarkeit pornographischer Straftaten
    Ergebnis: 51,9 % der Stimmberechtigten stimmten der Initiative zu.
  • ber die Initiative Fr ein flexibles AHV-Alter. [Personen mit einem Einkommen <120.000 Franken sollen mit 62 Jahren ohne Krzung der AHV-Rente in Pension gehen knnen]
     

     
    Ergebnis: 58,6 % der Stimmberechtigten lehnten die Initiative ab.

 

Abstimmung vom 8. Februar 2009

  • gegen die Personenfreizgigkeit (Ablehnung eines bilateralen Abkommens mit Rumnien + Bulgarien)
    die Befrworter des Abkommens steuern mit eigener Website - www.bilaterale.ch - und Printwerbung dagegen (rote Abb. unten). Die Gegner, das "Komitee gegen die Ausdehnung der Personenfreizgigkeit auf Rumnien und Bulgarien" kontern mit einer detaillierten NEIN-Auflistung, verbunden mit einem Spendenaufruf (Abb.2 + 3 unten).
    Die FDP ("Arbeitspltze und Fakten statt rabenschwarze Lgen") wirbt mit
    Bilaterale JA (Abb.4 unten).
     
                 Freipass fr alle? NEIN  Rumnien + Bulgarien NEIN            

    Ergebnis: 59,6 % der Stimmberechtigten stimmten fr die Personenfreizgigkeit.

 

Abstimmung vom 17. Mai 2009

  • gegen die Einfhrung biometrischer Psse  Ergebnis:  947.632 (49,9 %) : 953.136 (51,1 %) = abgelehnt


     
    Das knappe Ergebnisse gab mehreren Brgern Anlass zu Einsprchen wegen mglicher Unregelmigkeiten bei der Stimmenauszhlung. Das Bundesgericht wies alle Einsprche ab, empfahl aber dem Parlament eine gesetzliche Regelung, fr eine obligatorische Nachzhlung bei knappen Resultaten.
     
  • fr die Zukunft mit Komplementrmedizin - Patienten soll die Alternativbehandlung von der Grundversicherung abgegolten werden                            Ergebnis:  1.283.838 (67 %) : 631.908 (33 %) = angenommen
     

 

Abstimmung vom 27. September 2009

  • fr die Zusatzfinanzierung zur Invalidenversicherung (IV) - mittels befristeter Erhhung - von 2011 bis 2017 - der Mehrwertsteuerstze (Normalsatz von 7,6 auf 8,0 %, Lebensmittel u. Gter des tgl. Bedarfs von 2,4 auf 2,5 %, Hotellerie von 3,6 auf 3,8 %). Schuldenstand der IV zum Zeitpunkt der Abstimmung: 13 Milliarden Franken
    Argumente fr eine Sanierung der AHV auf der Website: www.rentensicherheit.at
     
      
    Ergebnis:  1.110.846 (54,4 %) : 928.601 (45,6 %) = angenommen
     
  • Aufhebung der Allgemeinen Volksinitiative
    2003 eingefhrt, erwies sich die Allgemeine Volksinitiative, welche von ihren jeweiligen Initiatoren zwar das Sammeln von 100.000 Unterschriften, nicht aber die Formulierung ihres Anliegens als Gesetzestext (wie bei der verbindlich formulierten Volksinitiative gefordert) verlangte.
    Ergebnis:  1.307.071 (68 %) : 618.740 (32 %) = angenommen

 

Abstimmung vom 29. November 2009

  • Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte - gestartet von der Gruppe fr eine Schweiz ohne Armee
    Die Gegner sehen durch die Initiative die Einsatzbereitschaft der Armee gefhrdet (Abhngigkeit von auslndischen Produzenten), einen Innovationsstopp bei den inlndischen Waffenherstellern und den drohenden Verlust von Arbeitspltzen.

     
    Ergebnis:  837.119 (31,8 %) : 1.797.876 (68,2 %) = abgelehnt
     
  • Gegen den Bau von Minaretten
    Am 8. 6. 08 mit 113.540 Unterschriften eingereicht. Die Formulierung "Der Bau von Minaretten ist verboten" soll in die Verfassung (Art. 72) aufgenommen werden.
     
    Inserat: Nein zum Minarett-Verbot. NZZ, 3. Nov. 09  Inserat der FDP  Plakat Minarett-Verbot

    Ergebnis:  1.534.054 (57,5 %) : 1.135.108 (42,5 %) = angenommen
    Nach dem Abstimmungsergebnis wurden Stimmen laut, welche das "Minarett-Verbot" fr nicht vereinbar mit der Europischen Menschenrechtskonvention halten.
    Andere schlagen als Ausweg, eine Kndigung der EMRK (Artikel 58: ...
    unter Einhaltung einer Kndigungsfrist von sechs Monaten durch eine an den Generalsekretr des Europarats gerichtete Notifikation kndigen), der Aufnahme des Verbots in die Verfassung und danach einem erneuten Beitritt vorbehaltlich der neuen Verfassungsbestimmung vor. (Artikel 57: Jeder Staat kann bei der Unterzeichnung dieser Konvention oder bei der Hinterlegung seiner Ratifikationsurkunde einen Vorbehalt zu einzelnen Bestimmungen der Konvention anbringen, soweit ein zu dieser Zeit in seinem Hoheitsgebiet geltendes Gesetz mit der betreffenden Bestimmung nicht bereinstimmt....)

    In einem rechtskrftigen Urteil (Juli 2011, Aktenzeichen 65840/09 und 66274/09) hat der Menschenrechtsgerichtshof die Klagen gegen das Schweizer Minarettverbot fr unzulssig erklrt.
    Begrndung: Die Beschwerdefhrer wren nur klageberechtigt, wenn
    1. ein von ihnen eingereichtes oder geplantes Baugesuch von den Behrden abgelehnt und
    2. diese Ablehnung vor Schweizer Gerichten durch alle Instanzen bekmpft worden wre
     
  • Spezialfinanzierung Luftverkehr - Ertrge aus der Besteuerung von Flugtreibstoffen sollen nicht mehr dem Budget (1/3) und dem Straenbau (2/3) zuflieen. Der Straenbau-Anteil (~44 Mio. Franken) wird knftig dem Luftverkehr gewidmet.

    Ergebnis:  1.307.071 (65 %) : 867`514 (35 %) = angenommen

 

Abstimmung vom 7. Mrz 2010

  • BVG-Revision
    Das Bundesgesetz ber die Berufliche Vorsorge (BVG) soll korrigiert und damit der zunehmenden Lebenserwartung der Bevlkerung angepasst werden. Das Altersguthaben jedes Einzelnen muss daher fr einen lngeren Zeitraum reichen, was eine Reduktion der auszuzahlenden Rentenbetrge zu Folge hat.
    Gewerkschaften, linke Gruppierungen und Konsumentenorganisationen wenden sich gegen diese Rentenkrzung und haben das Referendum gegen die Regierungsvorlage gestartet.
    Beinahe 3/4 der Stimmen waren mit einer Rentenkrzung nicht einverstanden und stimmten mit NEIN
     

    Ergebnis: 617.299  (27,3 %) : 1`645`643 (72,7 %)  = abgelehnt
     
  • Forschung am Menschen
    Ein entsprechender Verfassungsartikel wurde bereits von National- und Stnderat gutgeheissen
     
    Ergebnis: 1.707.549 (77,2 %) : 504.460 (22,8 %)  = angenommen
     
  • Tierschutzanwalt
    Jeder Kanton soll zur Installierung eines Tierschutzanwalts verpflichtet werden
    Wollen Sie die Volksinitiative Gegen Tierqulerei und fr einen besseren Rechtsschutz der Tiere annehmen?
     
    Ergebnis:
    671.735 (29,5 %) : 1.604.498 (70,5 %)  = abgelehnt

 

Abstimmung vom 26. September 2010

  • Sichere Arbeitslosenversicherung
    Auf Betreiben der konservativen Parteien soll eine Leistungskrzung die
    Arbeitslosenversicherung  entschulden. Gewerkschaften und linke Parteien haben dagegen erfolgreich das Referendum ergriffen.
     
    Abstimmung ber die Initiative "Sichere Arbeitslosenversicherung": JA     Abstimmung ber die Initiative "Sichere Arbeitslosenversicherung": NEIN

     
    Ergebnis: 958.333 (53,4 %) : 836.683 (46,6 %)  = angenommen        Klare Niederlage fr die Linke bzw. die Westschweizer

 

Abstimmung vom 28. November 2010

  • Fr die Ausschaffung krimineller Auslnder (Verschrfung des Art. 121 der Bundesverfassung)
  • Gegenvorschlag des Parlaments zur Ausschaffungsinitiative
     

    FDP-Inserat: Ja zum Gegenentwurf

    Ergebnis: Ausschaffung 1.398.360 (52,9 % JA) : 1.243.325 (47,1 %)  = angenommen
    Ergebnis:
    Gegenvorschlag 1.189.186 (45,8 % JA) : 1.407.743 (54,2 %)  = abgelehnt
     
  • Fr faire Steuern. Stopp dem Missbrauch beim Steuerwettbewerb (Steuergerechtigkeits-Initiative)
    Die Initiative schafft die Stimmenhrde mit rund 105.000 Unterschriften nur knapp.
     


    Ergebnis: 1.072.668 (41,5 %) : 1.510.945 (58,5 %)  = abgelehnt


Abstimmung vom 13. Februar 2011

  • Fr den Schutz vor Waffengewalt (eingereicht im Feb. 2009 mit 106.000 Stimmen) Gefordert wird ein Bedarfs- und Fhigkeitsnachweis fr den Umgang mit Waffen so wie ein Verbot des Kaufs von Seriefeuerwaffen durch Private.
     
        

    Ergebnis: 1.083.161 (43,7 %) : 1.395.806 (56,3 %)  = abgelehnt
     

Abstimmung vom 11. Mrz 2012

  • Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen
    Ergebnis: 1.151.967 (50,6 %) : 1.123.522 (49,4 %)  = angenommen
     
  • Bauspar-Initiative
    Ergebnis: 979.942 (44,2 %) : 1.237.728 (55,8 %)  = abgelehnt
     
  • Volksinitiative "6 Wochen Ferien fr alle"
    nderung der Bundesverfassung in Art. 110 (Abs.4: Alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf bezahlte Ferien von jhrlich mindestens sechs Wochen)
    Art. 197 (Ziff. 8:Im Kalenderjahr, das der Annahme von Artikel 110 Absatz 4 durch Volk und Stnde folgt, haben alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf mindestens fnf Wochen Ferien. In den darauffolgenden fnf Kalenderjahren steigt der Anspruch jhrlich um einen Tag.)



    Bereits 1985 scheiterte eine gleichartige Initiative "Fr eine Verlngerung eine Verlngerung der bezahlten Ferien". 65,2 % stimmten dagegen.
    Arbeitszeitverkrzungsinitiativen scheiterten 2002 (75 % dagegen), 1988 (66 % dagegen), 1976 (78 % dagegen), 1958 (65 % dagegen)
    Ergebnis: 771.742 (33,5 %) : 1.531.635 (66,5 %)  = abgelehnt
     
  • Bundesgesetz ber die Buchpreisbindung
    Ergebnis: 966.576 (43,9 %) : 1.233.869 (56,1 %)  = abgelehnt
     
  • Bundesbeschluss ber die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinntziger Zwecke
    Ergebnis: 1.914.850 (87 %) : 285.808 (13 %)  = angenommen

Abstimmung vom 17. Juni 2012

  • Fr die Strkung der Volksrechte in der Auenpolitik (Staatsvertrge vors Volk!) fordert eine nderung der Bundesverfassung wie folgt:
    Art. 140 Abs. 1 Bst. d (neu)
    Volk und Stnden werden zur Abstimmung unterbreitet:
     d. die vlkerrechtlichen Vertrge, die:
    1. eine multilaterale Rechtsvereinheitlichung in wichtigen Bereichen herbeifhren;
    2. die Schweiz verpflichten, zuknftige rechtsetzende Bestimmungen in wichtigen Bereichen zu bernehmen;
    3. Rechtsprechungszustndigkeiten in wichtigen Bereichen an auslndische oder internationale Institutionen bertragen;
    4. neue einmalige Ausgaben von mehr als 1 Mrd. Franken oder neue, wiederkehrende Ausgaben von mehr als 100 Mio. Franken nach sich ziehen.
     

     

    Ergebnis: 480.514 (24,8 %) : 1.460.742 (75,2 %)  = abgelehnt
     
  • Eigene vier Wnde dank Bausparen gestartet vom Hauseigentmerverband Schweiz (HEV)
     


    Ergebnis: 600.834 (31,1 %) : 1.331.860 (68,9 %)  = abgelehnt
     
  • nderung des Bundesgesetzes ber die Krankenversicherung (KVG) (Managed Care)
     

     

    Ergebnis: 466.996 (24,0 %) : 1.480.889 (76,0 %)  = abgelehnt

 

Abstimmung vom 23. September 2012

  • Sicheres Wohnen im Alter fordert eine Bevorzugung von Rentnern bei der Wohnungsbesteuerung
    Ein neuer Artikel (Art. 108b) soll in die Bundesverfassung:
    ".... Eigentmerinnen und Eigentmer von selbstgenutztem Wohnungseigentum haben ab Erreichen des Alters, ab dem die Bundesgesetzgebung ber die Alters- und Hinterlassenenversicherung einen Anspruch auf eine Altersrente vorsieht, das einmalige Wahlrecht, sich dafr zu entscheiden, dass die Eigennutzung des Wohnungseigentums am Wohnsitz nicht der Einkommenssteuer unterliegt. ..."
     


    Ergebnis: 1.013.871 (47,39 %) : 1.125.355 (52,61 %)  = abgelehnt
     
  • Schutz vor Passivrauchen Die Bundesverfassung soll um einen Artikel 118a ergnzt werden:
    1Der Bund erlsst Vorschriften zum Schutz des Menschen vor dem Passivrauchen
    2Nicht geraucht werden darf in allen Innenrumen, die als Arbeitsplatz dienen
    3In der Regel nicht geraucht werden darf in allen anderen Innenrumen, die ffentlich zugnglich sind; das Gesetz bestimmt die Ausnahmen.  ....
     


    Ergebnis: 741.227 (34,02 %) : 1.437.607 (65,98 %)  = abgelehnt
     
  • Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 15. Mrz 2012 ber die Jugendmusikfrderung annehmen? (Gegenentwurf zur zurckgezogenen Volksinitiative jugend + musik).
    Die Kantone sollen in der Bundesverfassung verpflichtet werden, die Ziele des Musikunterrichts an den Schulen zu harmonisieren.

    Ergebnis: 1.551.918 (72,68 %) : 583.327 (65,98 %)  = angenommen

 

Abstimmung vom 25. November 2012

  • Tierseuchengesetz

    Ergebnis: 946.200 (68,3 %) : 439.589 (31,7 %)  = angenommen   Stimmbeteiligung: 27,4 %

 

Abstimmung am 3. Mrz 2013

  • Gegen die Abzockerei Es sollen die Aktionrsrechte gestrkt werden, damit berzogene Lohnforderungen von Vorstnden (Bonuszahlungen) und Aufsichtsrten unterbunden werden.
    Wird die Initiative vom Volk abgelehnt, tritt automatisch der Gegenvorschlag des Parlaments in Kraft, sofern es kein Referendum dagegen gibt.
     
       
     
    Ergebnis: 1.615.700 (67,9 %) : 762.300 (31,7 %)  = angenommen   Stimmbeteiligung: 46,09 %
     
  • Familienpolitik nderung der  Verfassung Artikel 15a und Artikel 116 Abs. 1 + 2
    Bund und Kantone sollen verpflichtet werden, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu frdern.
     
    Ergebnis:  1.283.383 (54,3 %) : 1.078.895 (45,7 %)  = Vom Volk angenommen, von den Stnden jedoch abgelehnt (11 Kantone + 4 Halbkantone waren dagegen, neun Kantone + 2 Halbkantone dafr) und daher gescheitert  Stimmbeteiligung: 45,96 %
     
  • nderung des Raumplanungsgesetzes "Wollen Sie die nderung vom 15. Juni 2012 des Bundesgesetzes ber die Raumplanung annehmen?
     
     
     
    Ergebnis:   1.476.723  (62,9 %) :  871.454  (37,1 %)  = angenommen   Stimmbeteiligung: 45,89 %


Abstimmung am 9. Juni 2013

  • Volkswahl des Bundesrates Die SVP-Initiative verlangt, dass die Wahl der Bundesrte vom Volk (alle vier Jahre) und nicht - wie bisher - von der Bundesversammlung vorgenommen wird.
    Ergebnis:  JA - 480.477 (23,7 %) : NEIN - 1.549.116 (76,3 %)

    Den Bundesprsidenten soll der Bundesrat (bisher: Bundesversammlung) aus seiner Mitte whlen.
  • nderung des Asylgesetzes (AsylG) Das Asylgesetz wurde am 28. 9. 2012 gendert. Das Volk soll ber die nderungen abstimmen.
    Ergebnis:  JA - 1.572.690 (78,4 %) : NEIN - 432.068 (21,6 %)

     

Abstimmung am 22. September 2013

  • Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht
    Nach zwei Ablehnungen (1989 stimmten 64 4 % gegen die Initiative, 2001 sogar 78,1 %) nun der dritte Versuch. Der Initiant, die Gruppe GSoA (Gruppe Schweiz ohne Armee), will die Wehrpflicht abschaffen, eine kleine Freiwilligenarmee soll die aktuelle ersetzen, ebenfalls nur noch freiwillig: der Zivildienst

    Ergebnis:  JA - 646.106 (26,8 %) : NEIN - 1.761.063 (73,2 %)   Stimmbeteiligung: 46,30 %
    KEIN Kanton stimmte fr die Aufhebung der Wehrpflicht!

     
  • Epidemiegesetz
    Das "Bundesgesetz ber die Bekmpfung bertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiegesetz)" wurde 2012 vom NR mit deutlicher Mehrheit beschlossen. Impfgegner und andere Gruppen wollen es zu Fall bringen.
     
    Ergebnis:  JA - 1.416.452 (60 %) : NEIN - 943.648 (40 %)   Stimmbeteiligung: 46,12 %
    Das Volk befrwortet das Gesetz

     

  • ffnungszeiten von Tankstellenshops Zwischen 1:00 und 5:00 drfen in den Tankstellenshops keine Produkte verkauft werden (Nachtarbeitsverbot!). Die Initiative (Gewerkschaften, Kirche, Frauenorganisationen) verlangt eine Beibehaltung dieser Regelung.
     
    Ergebnis:  JA - 1.324.530 (55,8 %) : NEIN - 1.049.068 (44,2 %)   Stimmbeteiligung: 46,11 %
    Die Tankstellenshops mit Nachtffnungserlaubnis drfen das GESAMTE SORTIMENT rund um die Uhr anbieten.
     

  • Vermummungsverbot - BURKA-Verbot (Nur im TESSIN)
    2/3 (65,4 %) der Tessiner Bevlkerung stimmte fr ein Vermummungsverbot im ffentlichen Raum
    (randalierende Hooligans) mit dem Zusatz, dass keine Person aufgrund ihres Geschlechts gezwungen werden darf, das Gesicht zu verhllen
     

Abstimmung am 24. November 2013

  • Die 1:12 Initiative will den Unternehmen verbieten, dass die Lohnverhltnisse grer als 1:12 sind. Die Verfassung soll wie folgt gendert werden (Auszug):
    Art. 110a
    (1) Der hchste von einem Unternehmen bezahlte Lohn darf nicht hher sein als das Zwlffache des tiefsten vom gleichen Unternehmen bezahlten Lohnes.

    Ergebnis:  JA - 955.155 (34,7 %) : NEIN - 1.797.110 (65,3 %)   Stimmbeteiligung:
     
     
     

  • Das Referendum gegen die Preiserhhung der Autobahnvignette unterzeichneten 107.424 Personen (57.424 mehr als erforderlich gewesen wren) . Der Preis soll statt 40 Franken pro Jahr 100 Franken kosten  Ob die Schweizer mehrheitlich gegen die Erhhung stimmen, wird sich heute zeigen.
     


    Ergebnis:  JA - 1.087.350 (39,5 %) : NEIN - 1.662.755 (60,5 %)   Stimmbeteiligung:
     
  • Steuerabzge auch fr Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen.

    Ergebnis:  JA - 1.139.743 (41,5 %) : NEIN - 1.604.476 (58,5 %)   Stimmbeteiligung:
     

Abstimmung am 9. Februar 2014

  • Gegen Masseneinwanderung  (Bilder unten aus NZZ,  Website masseneinwanderung.ch)
    Die SVP-Initiative fordert die "Zulassung" von Auslndern durch jhrliche Hchstzahlen

        
    Ergebnis:  JA - 1.463.954 (50,34 %) : NEIN - 1.444.428 (49,66 %)   Stimmbeteiligung: 55,8 %
     
  • Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur
    Ein unbefristeter Fond soll eingerichtet werden, aus dem die Infrastruktur der Bahn finanziert wird.


    Ein guter Zug der Schweiz
     

    Ergebnis:  JA - 1.776.688 (62,02 %) : NEIN - 1.088.210 (37,98 %)   Stimmbeteiligung: 55,5 %
     
  • Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache
    Die Kostenbernahme von Abtreibungen durch die obligatorische Krankenversicherung soll abgeschafft werden.
     
    Ergebnis:  JA - 873.603 (30,20 %) : NEIN - 2.019.033 (69,80 %)   Stimmbeteiligung: 55,66 %
     

Abstimmung am 18. Mai 2014

  • Ankauf von 22 Kampfjets GRIPEN
    Ein berparteiliches Komitee mit der Bezeichnung "Ja zum Gripen" hat diese Initiative mit der Absicht gestartet, den Schweizer Luftraum bis 2050 selber zu schtzen.
     
    Ergebnis:  JA - 1.344.876 (46,57 %) : NEIN - 53,43 %   Stimmbeteiligung: 55,52 %
     

     
  • Mindestlohninitiative
    Die Betreiber verlangen, dass der Bund einen gesetzlichen Mindestlohn festlegt, der an die Lohn- und Preisentwicklung gekoppelt wird. Der Gewerkschaftsinitiative schwebt ein Mindestlohn von 4.000 Franken pro Monat vor.
     
    Ergebnis:  JA - 687.743 (23,74 %) : NEIN - 76,26 %   Stimmbeteiligung: 55,55 %
     
     
     
  • Pdophilie-Initiative
    Im Frhjahr 2011 mit 111.681 Unterschriften eingereicht. Wortlaut:
    BV Art. 123c (neu) "Manahme nach Sexualdelikten an Kindern oder an zum Widerstand unfhigen oderurteilsunfhigen Personen. Personen, die verurteilt werden, weil sie die sexuelle Unversehrtheit eines Kindes oder einer abhngigen Person beeintrchtigt haben, verlieren endgltig das Recht, eine berufliche oder ehrenamtliche Ttigkeit mit Minderjhrigen oder Abhngigen auszuben."
     
    Ergebnis:  JA - 1.819.211 (63,51 %) : NEIN - 36,49 %   Stimmbeteiligung: 55,38 %
     
  • Hausarztmedizin
    Bund und Kantone sollen fr eine qualittsvolle medizinische Grundversorgung sorgen.
     
    Ergebnis:  JA - 2.479.293 (88,02 %) : NEIN - 11,98 %   Stimmbeteiligung: 55,05 %


Abstimmung am 28. September 2014

  • Fr eine ffentliche KRANKENKASSE
     

     
    Ergebnis:  JA - 932.761 (38,15 %) : NEIN - 1.512.116 (46,54 %)   Stimmbeteiligung: 46,5 %
     
  • Schluss mit der Mehrwertsteuerdiskriminierung des Gastgewerbes
    Der Branchenverband findet es ungerecht, dass Restaurants einem Mehrwertsteuersatz von 8 %, hingegen Anbieter von "Essen ber die Gasse" nur einem von 2,5 % unterliegen.
     

     
    Die Initiatoren verlangen folgende Verfassungsnderung:
    "Gastgewerbliche Leistungen unterliegen dem gleichen Steuersatz wie die Lieferung von Nahrungsmitteln. Dies gilt nicht fr alkoholische Getrnke, Tabak und andere Rauchwaren, die im Rahmen von gastgewerblichen Leistungen abgegeben werden."
     
    Ergebnis:  JA - 684.638 (28,5 %) : NEIN - 1.718.619 (46,34 %   Stimmbeteiligung: 46,3 %

Abstimmung am 30. November 2014

  • Stopp der berbevlkerung - zu Sicherung der natrlichen Lebensgrundlagen (Ecopop-Initiative)
    Die Initiatoren verlangen folgende Verfassungsnderung: Art. 73a (neu) Bevlkerungszahl
    "1.Der Bund strebt auf dem Gebiet der Schweiz eine Einwohnerzahl auf einem Niveau an, auf dem die natrlichen Lebensgrundlagen dauerhaft sichergestellt sind. Er untersttzt dieses Ziel auch in anderen Lndern, namentlich im Namen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit.
    2. Die stndige Wohnbevlkerung in der Schweiz darf infolge Zuwanderung im dreijhrigen Durchschnitt nicht um mehr als 0,2 Prozent pro Jahr wachsen.
    3. Der Bund investiert mindestens 10 Prozent seiner in die internationale Zusammenarbeit flieenden Mittel in Manahmen zur Frderung der freiwilligen Familienplanung.
    4. Er darf keine vlkerrechtlichen Vertrge abschlieen, die gegen die Bestimmungen dieses Artikels verstoen oder Manahmen verhindern oder erschweren, die zur Erreichung der Ziele dieses Artikels geeignet sind.
     


    Ergebnis:  JA - 671.347 (25,9 %) : NEIN - 1.919.984 (74,10 %)   Stimmbeteiligung: 49,3 % 46,3 %
     
  • Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)
    Im Mrz 2013 mit 106.052 Unterschriften eingereicht. Die Initianten verlangen, die Goldbestnde als Whrungssicherheit unangetastet zu lassen. Text der Initiative:
    Art. 99a Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank
    Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind unverkuflich
    Die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank sind in der Schweiz zu lagern
    Die Schweizerische Nationalbank hat ihre Aktiven zu einem wesentlichen Teil in Gold zu halten. Der Goldanteil darf 20 % nicht unterschreiten.

    Ergebnis:  JA - 580.815 (22,7 %) : NEIN - 1.973.558 (77,3 %)   Stimmbeteiligung: 49,2 %
     
  • Abschaffung der Pauschalbesteuerung

    Ergebnis:  JA - 1.052.995 (22,7 %) : NEIN - 1.527.908 (59,2 %)   Stimmbeteiligung: 49,3 %
     

Abstimmung am 8. Mrz 2015

  • Familien strken! Steuerfreie Kinder- und Ausbildungszulagen
    Fordert zustzliche Entlastungen fr Familien mit Kindern. Zu diesem Zweck sollen Kinder- und Ausbildungszulagen von den Einkommenssteuern befreit werden.

    Ergebnis:  JA - 537.715 (24,6 %) : NEIN - 1.650.200 (75,4 %)   Stimmbeteiligung: 41,5 %
     
  • Energie- statt Mehrwertsteuer
    Die Einfhrung einer Steuer auf nicht erneuerbare Energie wird verlangt. Die Verteuerung des Energieverbrauchs soll durch die Abschaffung der Mehrwertsteuer kompensiert werden.

    Ergebnis:  JA - 175.769 (8,0 %) : NEIN - 2.021.343 (92 %)   Stimmbeteiligung: 41,5 %
     

Abstimmung am 14. Juni 2015

  • nderung RTVG (Radio- und Fernsehgesetz)
    Einfhrung einer allgemeinen Haushaltsabgabe

    Ergebnis:  JA - 1.128.369 (50,08 %) : NEIN - 1.124.73 (49,92 %)   Stimmbeteiligung: 43,01 %
     
  • Erbschaftssteuer
    Art. 129 (neu)
    Der Bund erhebt eine Erbschafts- und Schenkungssteuer. Die Steuer wird von den Kantonen veranlagt und eingezogen. Zwei Drittel des Ertrages erhlt der Ausgleichsfonds der Alters- und Hinterlassenenversicherung, ein Drittel verbleibt den Kantonen.
    Die Erbschaftssteuer wird auf dem Nachlass von natrlichen Personen erhoben, die ihren Wohnsitz im Zeitpunkt des Todes in der Schweiz hatten oder bei denen der Erbgang in der Schweiz erffnet worden ist. Die Schenkungssteuer wird beim Schenker erhoben
    Der Steuersatz betrgt 20 %.

    Nicht besteuert werden: ein einmaliger Freibetrag von 2 Mio. Franken; Ehegatten und registrierte Partner; ...

    Ergebnis:  JA - 657.769 (41,1 %) : NEIN - 1.613.532 (58,9 %)   Stimmbeteiligung: 43,13 %


     
     
  • Stipendieninitiative
    Die Initiatoren verlangen, dass nicht wie bisher die Kantone, sondern der Bund die Vergabe der Stipendium bernimmt. Die Ausbildungsbeitrge sollen einen minimalen Lebensstandard sichern.

    Ergebnis:  JA - 610.370 (27,47 %) : NEIN - 1.611.581 (72,53 %)   Stimmbeteiligung: 42,9 %
     
  • Fortpflanzungsmedizin
    Das Einfrieren von Embryonen zur spteren Verwendung soll erlaubt werden. Knstlich befruchtete Embryonen sollen vor dem Einsetzen genetisch untersucht werden drfen (Primplantationsdiagnostik).
    Kirchen (Eingriff in die Schpfung?) und Behindertenorganisationen (Gefhrdung ihrer Geschftsgrundlage?) waren dagegen.

    Ergebnis:  JA - 1.377.265 (61,92 %) : NEIN - 847.000 (38,08 %)   Stimmbeteiligung: 42,96 %

 

Abstimmung am 28. Feber 2016

  • Durchsetzungsinitiative
    Damit will die SVP durchsetzen, dass die Ausschaffungsinitiative (angenommen am 28. 11. 2010; in der Folge als Artikel 121 in der Verfassung verankert) endlich umgesetzt wird.
    Nach Ansicht der SVP hat das Parlament die Ausschaffungsinitiative nicht im Sinne der Stimmbrger umgesetzt. Die Parlamentsvorlage enthlt eine "Hrtefallklausel", die den Richtern Abweichungen von dem bei gewissen Delikten zwingend vorgeschriebenen Landesverweis ermglicht.
    In den Text der
    Durchsetzungsinitiative hat die SVP weitere Delikte, die zwingend einen Landesverweis nach sich ziehen sollen, aufgenommen.

    Ergebnis:  JA - 1.375.058 (41,1 %) : NEIN - 1.966.976 (58,9 %)   Stimmbeteiligung: 62,6 %

     
     
  • Heiratsstrafe-Initiative
    Art. 14 Abs. 2 (neu):
    Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Sie bildet in steuerlicher Hinsicht eine Wirtschaftsgemeinschaft. Sie darf gegenber anderen Lebensformen nicht benachteiligt werden, namentlich nicht bei den Steuern und den Sozialversicherungen.

    Ergebnis:  JA - 1.609.238 (49,2 %) : NEIN - 1.664.217 (50,8 %)   Stimmbeteiligung: 61,8 %

    Weil die Schweizer Regierung mit falschen Angaben in diese Volksabstimmung gegangen ist, hat das hchste Gericht in Lausanne nun erstmals ein Ergebnis auf Bundesebene annulliert. Die Regierung habe das Transparenzgebot in krasser Weise verletzt, hie es in dem Urteil heute. Die Heiratsstrafe-Abstimmung ber eine steuerliche Benachteiligung verheirateter Doppelverdiener von 2016 muss nun wiederholt werden.
    ... hatte die Regierung den Vorsto mit Verweis auf falsche Angaben zur Ablehnung empfohlen: Es gehe nur um 80.000 mglicherweise betroffene Paare. Sie verschwieg, dass sich die Zahl auf eine 15 Jahre alte Schtzung bezog. In Wirklichkeit waren 450.000 Paare betroffen, wie die Regierung im vergangenen Jahr einrumen musste.
     
  • Zweite Gotthardrhre

    Ergebnis:  JA - 1.883.741 (57 %) : NEIN - 1.420.481 (43 %)   Stimmbeteiligung: 62,3 %
     
     
     
  • Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln

    Ergebnis:  JA - 1.288.504 (40,1 %) : NEIN - 1.924.609 (59,9 %)   Stimmbeteiligung: 60,6 %
     

     

Abstimmung am 5. Juni 2016

  • Fr ein bedingungsloses Grundeinkommen
    Die Initianten wollen jedem Erwachsenen 2.500 Franken und jedem Kind 625 Franken zusprechen.
    Initiativtext: Die Bundesverfassung wird wie folgt gendert -
    Art. 110a Bedingungsloses Grundeinkommen
    1. Der Bund sorgt fr die Einfhrung eines bedingungslosen Grundeinkommens
    2. Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevlkerung ein menschenwrdiges Dasein und die Teilnahme am ffentlichen Leben ermglichen.
    3. Das Gesetz regelt insbesondere die Finanzierung und die Hhe des Grundeinkommens


    Ergebnis:  JA - 568.905 (23,1 %) : NEIN  76,9 %   Stimmbeteiligung: 46,3 %
     
  • Pro Service public
    Staatsnahe Unternehmen sollen nicht nach Gewinnen streben und auf Quersubventionen verzichten.
    Initiativtext: Die Bundesverfassung wird wie folgt gendert -
    Art. 43b (neu) Grundstze fr die Leistungen der Grundversorgung durch den Bund
    1. Im Bereich der Grundversorgung strebt der Bund nicht nach Gewinn, verzichtet auf die Quersubventionierung anderer Verwaltungsbereiche und verfolgt keine fiskalischen Interessen.
    2. Die Grundstze nach Abs. 1 gelten sinngem auch fr Unternehmen, ...


    Ergebnis:  JA - 784.624 (32,4 %) : NEIN  67,6 %   Stimmbeteiligung: 46,2 %
     
  • Fortpflanzungmedizingesetz
    Diese Verfassungsnderung wurde am 14. 6. 2015 angenommen (siehe oben). Drei Komitees (Religis motivierte Gruppen und Gentechnikgegner) haben dagegen das Referendum ergriffen.


    Ergebnis:  JA - 1.489.550 (62,4 %) : NEIN  37,6 %   Stimmbeteiligung: 46,1 %
     
  • Asylgesetzrevision
    Die SVP wendet sich gegen die Asylreform weil ihrer Ansicht nach die Bilanz des Asyltestbetriebs geschnt wurde. Durch eine Verkrzung der Asylverfahren soll die Schweiz fr Migranten ohne Asylgrnde unattraktiv werden.


    Ergebnis:  JA - 1.616.286 (66,8 %) : NEIN  33,2 %   Stimmbeteiligung: 46,2 %
    Umsetzung erfolgte am 1. Mrz 2019 (siehe Kapitel ASYL)

     
  • Milchkuhinitiative
    Verlangt wird, dass die Einnahmen aus der Minerallsteuer (~1,5 Mrd. Franken) ausschlielich fr die Strae verwendet werden. Bisher ist es nur die Hlfte.


    Ergebnis:  JA - 709.752 (29,2 %) : NEIN  70,8 %   Stimmbeteiligung: 46,2 %
     

     

Abstimmung am 25. September 2016

  • Initiative "Grne Wirtschaft" (Fr eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft) AUSZUG:
    Art. 94a (neu) - Bund, Kantone und Gemeinden streben eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft an. Sie frdern geschlossene Stoffkreislufe und sorgen dafr, dass die wirtschaftlichen Ttigkeiten das Potenzial natrlicher Ressourcen nicht beeintrchtigen und die Umwelt mglichst wenig gefhrden und belasten. ...
    Art. 197 Ziff. 8 (neu) - Bis ins Jahr 2050 wird der "kologische Fuabdruck" der Schweiz so reduziert, dass er auf die Weltbevlkerung hochgerechnet eine Erde nicht berschreitet.
    Inserattext: Gemss Bundesrat ist die Initiative "Grne Wirtschaft" nicht umsetzbar. Zudem ist sie ein Freipass fr neue Steuern und Verbote.
     


    Ergebnis:  JA - 819.747 (36,4 %) : NEIN 1.430.251 (63,6 %   Stimmbeteiligung:   %
     
  • Initiative "AHV plus"
     


    Ergebnis:  JA - 921.058 (40,6 %) : NEIN  1.347.962 (59,4 %)   Stimmbeteiligung:  %
     
  • Nachrichtendienstgesetz

    Ergebnis:  JA - 1.458.827 (65,5 %) : NEIN  768.533 (34,5 %)   Stimmbeteiligung:  %

Abstimmung am 27. November 2016

  • Atomausstiegs-Initiative - Fr den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie
    Die Initiative will den Bau neuer Kernkraftwerke in der Schweiz verbieten und die Laufzeit der bestehenden Kernkraftwerke begrenzen. Der Bund soll zudem dafr sorgen, dass weniger Energie verbraucht, die Energieeffizienz erhht und erneuerbare Energien gefrdert werden.
     


    Ergebnis:  JA - 1.098.464 (45,8 %) : NEIN  1.301.520.533 (54,2 %)   Stimmbeteiligung:  45 %

     

Abstimmung am 12. Februar 2017

  • Initiative "Erleichterung der Einbrgerung"
    Vorlage im Wortlaut:
    Art. 38 Abs. 3
    Erleichtert die Einbrgerung von
    a) Personen der dritten Auslndergeneration  b) staatenlosen Kindern
    nderung des Brgerrechtsgesetzes
    Art. 24a  Personen der dritten Auslndergeneration
    1 Das Kind auslndischer Eltern kann auf Gesuch hin erleichtert eingebrgert werden, wenn folgende Voraussetzungen erfllt sind:
    a) mindestens ein Groelternteil ist in der Schweiz geboren worden, oder es wird glaubhaft gemacht, dass er ein Aufenthaltsrecht erworben hat.
    b) mindestens ein Elternteil hat eine Niederlassungsbewilligung erworben, hat sich mindestens zehn Jahre in der Schweiz aufgehalten und hat mindestens fnf Jahre die obligatorische Schule in der Schweiz besucht.
    c) das Kind wurde in der Schweiz geboren.
    d) das Kind besitzt eine Niederlassungsbewilligung und hat mindestens fnf Jahre die obligatorische Schule in der Schweiz besucht.

    Ergebnis:  JA - 1.499.615 (60,4 %) : NEIN 39,6 %   Stimmbeteiligung:  46,2 %
     
  • Schaffung eines Fonds fr die Nationalstraen und den Agglomerationsverkehr (NAF)
    Der Bund will jhrlich fnf Mrd. Franken (bisher vier Mrd.) in Nationalstraen investieren. Zur Sicherung dieser Mittel soll ein unbefristeter Fond in die Verfassung aufgenommen werden.

    Ergebnis:  JA - 1.503.735 (62 %) : NEIN 38 %   Stimmbeteiligung:  46 %
     
  • Unternehmenssteuerreform III
    Auf Drngen von EU und OECD muss die 'Schweiz ihren "speziellen" Steuerstatus fr bestimmte Gesellschaftstypen aufgeben. Da die betroffenen Unternehmen sehr mobil sind, und die Schweiz deren Wegzug vermeiden will, werden "Gegenmanahmen" getroffen. Das sind "Sonderregelungen", die, nach Ansicht der Schweiz, im Gegensatz zu den bisherigen international akzeptiert sind.
     


    Ergebnis:  JA - 989.306 (40,9 %) : NEIN  59,1 %   Stimmbeteiligung:  46 %

     

    Abstimmung am 21. Mai 2017
     

  • Initiative "Gegen das Energiegesetz"
    Mit dem Gesetz soll der Energieverbrauch gesenkt und erneuerbare Energietrger gefrdert werden. Das soll durch strengere Abgasnormen, Frderung energetischer Sanierungen, einen hheren Netzzuschlag fr erneuerbare Energien und raschere Bewilligungsverfahren fr Wind- und Solarparks erreicht werden.


     

    Ergebnis:  JA - 1.321.947 (58,2 %) : NEIN  41,8 %   Stimmbeteiligung:  42 %

 

Abstimmung am 24. September 2017

  • Initiative "Ernhrungssicherheit"
    Folgender Verfassungszusatz kommt zur Abstimmung:
    Zur Sicherheit der Versorgung der Bevlkerung mit Lebensmitteln schafft der Bund Voraussetzungen fr
    a) die Sicherung der Grundlagen fr die landwirtschaftliche Produktion, insbesondere des Kulturlandes;
    b) eine standortangepasste und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion;
    c) eine auf den Markt ausgerichtete Land- und Ernhrungswirtschaft;
    d) grenzberschreitende Handelsbeziehungen, die  zur nachhaltigen Entwicklung der Land- und Ernhrungswirtschaft beitragen;
    e) einen ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln.
     
    Ergebnis:  JA - 989.306 (78,7 %) : NEIN  21,3 %   Stimmbeteiligung:  46 %

     
  • Rentenreform 2020
    Ergebnis:  JA - 1.186.079 (47,3 %) : NEIN  52,7 %   Stimmbeteiligung:  46,7 %

 

Abstimmung am 4. Mrz 2018

  • Initiative "Neue Finanzordnung 2021"
    Da der Bund mit Ende 2020 seine wichtigsten Einnahmequellen - die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer (beide befristet bis 31. 12. 2020) - verlieren knnte, sollen sie von einer Transaktionssteuer in der Hhe von zwei Promille abgelst werden. Sie wird auf Wertpapier und Devisentransaktionen und den gesamten restlichen Zahlungsverkehr eingehoben.
     
    Ergebnis:  JA - 2.357.915 (84,1 %) : NEIN 15,9 %   Stimmbeteiligung: 53,6

     
  • Abschaffung der BILLAG-Gebhren
    Die Initiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebhren" fordert, dass der Bund keine Empfangsgebhren einheben darf und verbietet weiters die Subventionierung bzw. die Betreibung von Radio- und Fernsehstationen. Der gesetzliche Service-public-Auftrag der SRG ist zu streichen.
    Ergebnis:  JA - 833.630 (28,4 %) : NEIN 71,6 %   Stimmbeteiligung: 54,8 %

 

Abstimmung am 10. Juni 2018

  • Geldspielgesetz
    Anpassungen an die aktuellen Gegebenheiten. Sportwetten, Lotterien und Glcksspiele sollen auch im Internet angeboten werden drfen. (Siehe weiter oben, Abstimmung vom 11. Mrz 2012).
    Eine Konzession fr Angebote im Internet erhlt nur, wer auch ein physisches Kasino in der Schweiz betreibt. Reine Online-Konzessionen sind nicht vorgesehen.

    Ergebnis:  JA - 1.325.982 (72,9 %) : NEIN 27,1 %   Stimmbeteiligung: 34 %

     
  • Vollgeld-Initiative
    Nur das in Umlauf befindliche Bargeld der Nationalbank verstehen die Initianten als Vollgeld (Ende 2017 waren das ~87 Mrd. Fr.) Das sofort verfgbare Buchgeld (~550 Mrd. Fr.) haben die Geschftsbanken geschaffen. Gibt eine Bank einem Unternehmen z. B. 1.000 Fr. Kredit und schreibt den Betrag auf dem Konto des Unternehmens gut, erhht das die Geldmenge um 1.000 Fr.
    Die Initiative will Geldschpfung ber Kredite verbieten. Banken drfen nur noch Kredite vergeben, wenn diese durch Spareinlagen oder Nationalbankdarlehen voll gedeckt sind.

    Ergebnis:  JA - 442.387 (24,3 %) : NEIN 75,7 %   Stimmbeteiligung: 34 %


Abstimmung am 23. September 2018

  • Fair-Food-Initiative
    Die Grne Partei will, dass der Bund das Angebot an fair, nachhaltig und tierfreundlich produziertem Essen strkt. Dazu sollen importierte Lebensmittel grundstzlich Schweizer Standards erfllen mssen. Darber hinaus soll der Bund Manahmen gegen das Food-Waste ergreifen, mehr Vorschriften zur Deklaration von Produkten erlassen und die Verarbeitung und Vermarktung von regional und saisonal produzierten Lebensmitteln frdern.

    Ergebnis:  JA - 773.608 (38,7 %) : NEIN 1.225.935  (75,7 %)   Stimmbeteiligung: 37 %

     
  • Initiative fr Ernhrungssouvernitt
    Die Bauerngewerkschaft Uniterre fordert ebenfalls, dass importierte Lebensmittel Schweizer Standards in punkto Tierwohl und kologie entsprechen mssen. Weiters soll der Staat wie frher in die Preisbildung eingreifen, kleine Betriebe strker schtzen und den Bauern ein hheres Einkommen sichern. Auerdem soll er dafr sorgen, dass wieder mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten.
    Ergebnis:  JA - 627.948 (31,6 %) : NEIN 1.358.448  (68,4 %)   Stimmbeteiligung: 36,7 %

     
  • Velobeschluss
    Verlangt wird, dass Radwege rechtlich gleich behandelt werden wie Fu- und Wanderwege. Der Bund soll Grundstze ber Radweg-Netze festlegen und die Kompetenz erhalten, Manahmen der Kantone und weiterer Akteure zugunsten von Radwegen zu untersttzen.
    Ergebnis:  JA - 1474.519.387 (73,6 %) : NEIN  529.128 26,4 %   Stimmbeteiligung: 37,1 %


Abstimmung am 25. November 2018

  • Selbstbestimmungs-Initiative
    Vlkerrecht ber dem nationalen Recht? Die Bundesverfassung soll im Konfliktfall dem Vlkerrecht bergeordnet werden.
     
      
    Ergebnis:  JA - 872.803 (33,8 %) : NEIN 66,3 %   Stimmbeteiligung: 48,4 %
     
  • Hornkuh-Initiative
    Subventionen fr horntragende Khe, Zuchtstiere, Ziegen und Zuchtziegenbcke
    Ergebnis:  JA - 1.145.099 (45,3 %) : NEIN 54,7 %   Stimmbeteiligung: 48,3 %

     
  • Versicherungsdetektive
    Beim Vorliegen von "konkreten" Anhaltspunkten ber einen ungerechtfertigten Leistungsbezgen bei Sozialversicherungen des Bundes soll es erlaubt sein, Detektive einzusetzen.
    Ergebnis:  JA - 1.666.844 (64,7 %) : NEIN  35,5 %   Stimmbeteiligung: 48,4 %
     

Abstimmung am 10. Februar 2019

  • Zersiedelungs-Initiative
    Auf Betreiben der Jungen Grnen
    Ergebnis:  JA - 737.270 (36,3 %) : NEIN  63,7 %   Stimmbeteiligung: 37,9 %
     

Abstimmung am 19. Mai 2019

  • Revision Waffengesetz
    Abstimmung ber die Verschrfung des Waffenrechts, das aufgrund einer neuen EU-Waffenrechtlinie die Schweiz wegen ihrer Schengen-Mitgliedschaft zur Teilnahme zwingt. Stimmen das Schweizervolk dagegen, stellt das das Schengen-Abkommen in frage
     

    Ergebnis:    JA - 1.501.485 (63,7 %) : NEIN  36,3 %   Stimmbeteiligung: 43,3 %

     
  • AHV-Steuer-Vorlage
    Abstimmung ber die im Februar 2017 vom Volk abgelehnte - nunmehr "nachgebesserte" - Reform der Firmensteuer.
     
    Inserat NZZ 28. Mrz 2019
    Ergebnis:    JA - 1.541.054 (66,4 %) : NEIN  33,6 %   Stimmbeteiligung: 43,2 %


 


 

 
 
Die SVP will mit einer Volksinitiative - Titel: Gegen Masseneinwanderung - eine Beschrnkung des Auslnderanteils in der Schweiz bzw. der Zuwanderung durch Kontingentierung erreichen.    www.stopp-masseneinwanderung.ch
Die Vorgehensweise soll ein neuer Verfassungsartikel - Art. 121 a 
Steuerung der Zuwanderung - regeln.
Verffentlichung im Bundesblatt: 26. 7. 11
Ablauf der Sammelfrist: 26. 1. 2013
SVP sieht ihre Initiative besttigt, als Kosovaren Schweizer mit Messern attackieren. Inseratausschnitt (25. 8. 11):

 
Mit 120.130 beglaubigten Unterschriften hat der Bauer ARMIN CAPAUL Ende Mrz 2016 seine Volksinitiative Fr die Wrde der landwirtschaftlichen Nutztiere bei der Bundeskanzlei eingereicht. 119.626 davon waren gltig.
Die Initiative sieht vor, dass Bauern, die ihren Tieren die Hrner belassen, mit einem Zuschlag bei den Direktzahlungen belohnt werden.
Lt. einem Bericht der NZZ International (Sa. 14. Mai 2016 S 36) hat der Bergbauer CAPAUL (64) sein fr die Altersversorgung Angespartes in die Finanzierung der Initiative gesteckt.
Seinen 19 Sammlern und Helfern hat er pro Unterschrift 1 Franken bezahlt. Sie haben insgesamt 51.000 Unterschriften gesammelt. Den Rest hat Herr CAUPAL selbst gesammelt oder per Post erhalten.

 

REFERENDUM (Volksabstimmung)

Bei den Referenden, die vom Gesetzgeber verpflichtend abzuhalten sind unterscheidet man
  • Regelungen, die Volk und Stnden* zur Abstimmung vorgelegt werden mssen, das sind
    - nderungen der Bundesverfassung**
    - Beitritt zu Organisationen fr kollektive Sicherheit oder zu internationalen Gemeinschaften
    - fr dringlich erklrte Bundesgesetze ohne Verfassungsgrundlage
  • Regelungen, die nur dem Volk unterbreitet werden mssen
    - Volksinitiativen auf Totalrevision der Bundesverfassung
    - Volksinitiativen auf Teilrevision der Bundesverfassung, welche die Bundesversammlung abgelehnt hat
    - die Frage, ob eine Totalrevision der Bundesverfassung durchzufhren ist, bei Uneinigkeit der beiden Rte


Wenn 50.000 Stimmberechtigte oder acht Kantone innerhalb von 100 Tagen nach der amtlichen Verffentlichung eines Gesetzes ein Referendum verlangen werden dem Volk vorgelegt

  • Bundesgesetze
  • dringlich erklrte Bundesgesetze, deren Geltungsdauer ein Jahr bersteigt
  • Bundesbeschlsse, soweit Verfassung oder Gesetz dies vorsehen
  • vlkerrechtliche Vertrge, die:
    - unbefristet und unkndbar sind
    - den Beitritt zu einer internationalen Organisation vorsehen
    - wichtige Recht setzende Bestimmungen enthalten oder deren Umsetzung den Erlass von Bundesgesetzen erfordert

* Stndemehr: Ist die Mehrheit von Kantonen, deren Brger fr die Vorlage gestimmt haben. Das Ergebnis der Volksabstimmung im Kanton wird als Standesstimme bezeichnet.
Nur eine halbe Standesstimme haben die Kantone Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden.

** Verfassungsnderungen mssen sowohl das Volks- als auch das Stndemehr erreichen.

 

Auch ortsbezogene, ffentlich finanzierte Projekte werden den Stimmberechtigten zur Entscheidung vorgelegt.
Am 17. Juni 2007 konnten die Einwohner der Stadt Winterthur ber die Errichtung einer ffentlichen Toilettenanlage im Stadtpark und die damit verbundenen Kosten von 360.000 Franken abstimmen.

Fast 40 % der Stimmberechtigten beteiligten sich, davon befrworteten 52,7 % den Bau.


ABWAHLEN

In den Kantonen Bern, Schaffhausen, Solothurn, Tessin, Thurgau, Uri knnen Parlament und Regierung whrend ihrer Amtsperiode abgewhlt werden. Ein derartiger Wahlgang muss von einer bestimmten Zahl von Wahlberechtigten per Unterschrift beantragt werden.
Bisher scheiterten alle Versuche von Abwahlen meist an der Mindestunterschriftenzahl, sptestens jedoch bei der Abstimmung.


DEUTSCHLAND

Volksabstimmungen gibt es in Deutschland nur auf Lnderebene. Das Grundgesetz erlaubt keine Instrumente der Direkten Demokratie.
 
In Berlin brachte die Initiative PRO RELI gengend Unterschriften auf um einen Volksentscheid zu erzwingen. Am 26. April 2009 wurde abgestimmt. 621.000 Stimmen, ein Viertel der Wahlberechtigten 2,45 Mio. Berliner, htte die Initiative bentigt, um ihr Anliegen, statt des bisher obligatorischen Ethikunterrichts einen
verpflichtenden, frei nach der Konfession whlbaren Religionsunterricht einzufhren.29 % der Berliner gingen zur Abstimmung, die bentigten Pro-Stimmen wurden nicht erreicht.
 
Das Begehren Schluss mit Geheimvertrgen - Wir Berliner wollen unser Wasser zurck (eingeleitet Juli bis Okt. 2010) kam am 13. 2 . 2011 auf 665.713 Stimmen (Beteiligung: 27 %; davon stimmten 98,2 % fr den Antrag).

Damit mssen alle bisher geheim gehaltenen Vereinbarungen, die beim Teilverkauf der Berliner Wasserbetriebe an RWE und Veolia getroffen wurden, offen gelegt werden. www.berliner-wassertisch.net

Mit  227.748 Unterschriften (ber 50.000 mehr als erforderlich) hat die Brgerinitiative "Berliner Energietisch" eine Volksabstimmung ber die Grndung eines Berliner Stadtwerks erzwungen. Das Stromnetz des Energiekonzerns VATTENFALL soll zurck gekauft werden.
Abstimmungsdatum: 3. 11. 2013
Wahlbeteiligung: 29,1 %
Ergebnis: JA-Stimmen 24,1 %, notwendig wren 25 % gewesen

Gegen die Bebauung des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof wandte sich die Brgerinitiative 100 % Tempelhofer Feld und blieb bei einer Abstimmung (am 25. Mai 2014) erfolgreich. Sie erhielt 65 % der abgegeben Stimmen.

BAYERN

In Bayern bentigt ein Volksbegehren die Unterschriften von 10 % der Stimmberechtigten.
Teilnahme:
Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie zur Landtagswahl. Eintragungsberechtigt sind alle deutschen Staatsangehrigen, die am letzten Tag der Einschreibungsfrist, 13. Februar 2019

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • seit mindestens drei Monaten in Bayern ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, haben oder sich sonst in Bayern gewhnlich aufhalten,
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

18 Prozent (bzw. 1.745.383 Personen) unterschrieben im Februar 2019 das Volksbegehren "Artenvielfalt - Rettet die Bienen".
Initiator: kologisch-Demokratische Partei
Untersttzer: Grne, Imker, Forscher, Biobauern, Brgerinitiativen, Umweltschutzorganisationen.

Teilnahme:
Es gelten die gleichen Voraussetzungen wie zur Landtagswahl. Eintragungsberechtigt sind alle deutschen Staatsangehrigen, die am letzten Tag der Einschreibungsfrist, 13. Februar 2019

  • mindestens 18 Jahre alt sind,
  • seit mindestens drei Monaten in Bayern ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, haben oder sich sonst in Bayern gewhnlich aufhalten,
  • nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Es war das bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Volksbegehren Bayerns.
Wie geht es weiter?

  • Der Landtag nimmt den Gesetzentwurf des Volksbegehrens unverndert an.
  • Oder er lehnt ihn ab - dann darf die Bevlkerung bei einem Volksentscheid darber abstimmen.
  • Der Landtag stellt dem Volksbegehren einen eigenen Gesetzentwurf entgegen - dann werden bei einem Volksentscheid beide Gesetzentwrfe zur Abstimmung gestellt.
     

HAMBURG

In Hamburg knnen die Wahlberechtigten in einem dreistufigen Verfahren (Volksinitiative, Volksbegehren, Volksentscheid) Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen.
Rechtsgrundlage sind die Artikel 6, 48 und 50 der Verfassung der Freien und Hansestadt Hamburg und das
Hamburgische Volksabstimmungsgesetz (VAbstG)    http://www.hamburg.de/wahlen/volksabstimmungen/

Die erste Volksabstimmung in Hamburg, die 18. auf deutscher Lnderebene, endete am 18. 7. 10 mit einer Niederlage der Regierung. Deren Vorschlag fr eine Schulreform wurde von den Brgern deutlich abgelehnt.
276.304 NEIN,  218 065 JA. Beteiligung: 39 %
Somit blieb die
"Volksinitiative: Wir wollen lernen!", die fr die Beibehaltung der bisherigen Regelung kmpfte, siegreich.

Die
Volksabstimmung ber den Rckkauf der Hamburger Strom-, Fernwrme- und Gasleitungsnetze durch die ffentliche Hand fand am 22. 9. 13, zeitgleich mit der Bundestagswahl statt.
Eine knappe Mehrheit (51 %) stimmte fr den Rckkauf und damit auch gegen die Empfehlung des SPD-Brgermeisters.

 
Bilder: WALLISCH

 

In KALIFORNIEN stimmte am 6. November 2012 eine Mehrheit (54 %) FR eine Erhhung des Steuersatzes auf Jahreseinkommen ber 250.000 $ um 1 bis 3 Prozent und eine Erhhung der Mehrwertsteuer von 7,25 % auf 7,50 % fr die Dauer von vier Jahren.

 

FRANKREICH ist bestenfalls mit halbem Herzen zur Direkten Demokratie bereit.
In der Verfassung zwar seit 2008 als politisches Instrument verankert, hat das Parlament noch kein Gesetz zustande gebracht (Stand: Oktober 2013).
Sollte es doch einmal klappen, wird es nach einem vorliegenden Gesetzesentwurf wohl ein stumpfes Instrument sein.
Die "Volks"-Initiative muss vom Parlament ausgehen (20 % der Abgeordneten mssen einen Gesetzesantrag stellen), danach sind noch 4,5 Millionen Unterschriften (= 10 % der  Wahlberechtigten) zu sammeln um die Einleitung eines Volksbegehrens zu starten.

EUROPISCHE UNION

Europische Brgerinitiative

http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/basic-facts

BRGERBEGEHREN (=Brgerinitiative)

Brgerinitiativen drfen nur eingebracht werden, wenn sie sich auf Bereiche beschrnken, welche in die Zustndigkeit der Kommission fallen und nicht gegen grundlegende Werte der EU verstoen.
Die Organisatoren mssen ihr Begehren in einem Online-Register anmelden und Angaben zu Personen oder Unternehmen machen, welche das Begehren finanziell untersttzen.

  1. Eine Initiative muss von mindestens sieben Personen aus sieben Mitgliedstaaten eingebracht werden. Die Kommission hat das Anliegen auf ihre Zustndigkeit und Rechtmigkeit zu prfen.
  2. Eine Million EU-Brger knnen mit ihrer Unterschrift (innerhalb von 12 Monaten gesammelt) die Kommission zu einem Gesetzesvorschlag veranlassen. Oder auch zu gar nix. Denn die Kommission bestimmt selbst wie und ob sie berhaupt auf ein Begehren reagiert.

Ein erfolgreiches Brgerbegehren bentigt mindestens 1.000.000 Unterschriften, gesammelt innerhalb von 12 Monaten, die aus einem Viertel der EU-Staaten kommen mssen.
Die Mindestanzahl der Unterzeichner in einem Land richtet sich nach der Anzahl seiner Abgeordneten im EU-Parlament. Pro Abgeordneten sind 750 Erklrungen zu sammeln.
Daher sind in Deutschland 74.250 Unterschriften erforderlich, in Frankreich 55.500, Italien 54.750, Polen 38.250, Tschechien 16.500, in sterreich gengen 12.250 Stimmen (19 x 750), je 3.750 mssen in Luxemburg, Malta und Zypern den Kuli zcken.
Nach den Regeln des jeweiligen Staates werden die Unterschriften mittels Stichproben oder einzeln kontrolliert.

Drei Monate bleibt den Staaten, deren Brger das Begehren unterschrieben haben, Zeit zur berprfung der Unterschriften.
Danach muss die Kommission innerhalb von vier Monaten auf die Initiative "reagieren". Durch Ablehnung, einen Gesetzesvorschlag, oder irgendwie sonst. Sie muss ihre Entscheidung ffentlich begrnden.
In jedem Fall gibt es ein Hearing zwischen den erfolgreichen Initiatoren, der Kommission und dem EU-Parlament.
Frhester Termin fr die Antragstellung eines Brgerbegehren war der 1. April 2012.

Bis Oktober 2013 hatte die Kommission 17 Brgerinitiativen registriert, davon hat sie 12 abgelehnt. Von den restlichen 5 war zu diesem Zeitpunkt keine abgeschlossen.

Seit 2012 wurden 67 Brgerinitiativen bei der Kommission eingereicht.
19 wurden fr unzulssig erklrt.
48 wurden fr zulssig erklrt und registriert.
23 bekamen nicht die erforderlichen Unterschriften.
14 wurden zurckgezogen.
7 laufen noch.
4 waren erfolgreich:
    Quelle: Bertelsmann-Stiftung  Stand: April 2018

  1. Right2Water (1,8 Mio. Unterzeichner)
  2. One of Us (gegen die Stammzellenforschung; 1,8 Mio. Unterzeichner)
  3. Stop Vivisection (1,3 Mio. Unterzeichner)

Unter der Adresse  http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome   findet man umfangreiche Informationen zum Thema EU-Brgerinitiativen und einen Aufstellung aller laufenden und abgeschlossenen Initiativen.
 

Der erste Antrag - Titel: Meine Stimme gegen Atomkraft - wurde am 1. April 2012 bei der EU-Kommission eingereicht. Diese hatte bis 31. Mai Zeit, die Konformitt der neun im Begehren angefhrten Forderungen, zu prfen.
Das Volksbegehren konnte auf www.my-voice.eu unterschrieben werden.

GLOBAL 2000 warb mit einem Plakat  Bild links  um Stimmen.

Das Begehren wurde von der EU-Kommission mit der Begrndung abgelehnt, dass ein Ausstieg aus der Atomenergie in den EU-Vertrgen nicht vorgesehen sei.

Plakatbild WEBSCHOOL

 

Bis 1. September 2013 hatte die Brgerinitiative Wasser ist ein Menschenrecht Zeit, die erforderlichen Unterschriften zu sammeln.  www.right2water.eu
 
Wir fordern die Europische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als Existenzsichernde ffentliche Dienstleistung fr alle Menschen frdert.
Mit 1, 680.172 Unterschriften wurde das erforderliche Minimum weit berschritten.

 
Ein Fiasko fr die Initiatoren des Begehrens fr ein BEDINGUNGSLOSES GRUNDEINKOMMEN im EU-Raum. Statt der erforderlichen Million schaffte man nur 285.041 Unterschriften.

Im Zeitraum 2012 bis inkl. 2016 wurden 65 Brgerinitiativen eingereicht. Lediglich drei erreichten die notwendige Stimmenzahl.

 

 

SLOWAKEI

Am 18. September 2010 fand in der Slowakei die siebente Volksabstimmung statt. Ihr Ergebnis war belanglos, die Beteiligung blieb - wie bereits bei fnf vorangegangene Abstimmungen - mit 23 % bzw. 1 Mio. Stimmberechtigten unter der vorgeschriebenen Grenze von 50 %.
Die Thematik war brisant, die sechs vorgelegten Punkte enthielten u. a. eine Reduktion der Parlamentsabgeordneten von 150 auf 100, eine Verringerung der parlamentarischen Immunitt oder eine finanzielle Obergrenze fr den Kauf von PKW fr die Staatsverwaltung.
400.000 Unterschriften hatten Verfahren gestartet.

Die einzige Volksbefragung, welche die 50 % Hrde bertroffen hat, hatte den EU-Beitritt der Slowakei zum Thema.

7. 2. 2015: Abstimmung ber den "Schutz der Familie". Damit wollten die Initianten, welche mit 400.000 Unterschriften die Abstimmung erzwangen, ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe und der Adoption durch Homosexuelle sowie den Eltern ein Recht auf Ablehnung des Sexualkundeunterrichts erreichen.
Das Anliegen scheiterte, weil sich lediglich 21,4 % der 4,4 Millionen Stimmberechtigten in die Wahllokale verirrten.

 

LUXEMBURG

Ergebnis der Abstimmung vom 7. Juni 2015 (Wahlpflicht - Wahlbeteiligung 85 %):
  • Nationales Wahlrecht fr Auslnder - wurde mit 78 % der Stimmen abgelehnt
  • Senkung des Stimmrechtsalters von 18 auf 16 Jahre - der Wunsch der Regierung wurde mit 81 % der Stimmen abgelehnt
  • Mandatsbeschrnkungen fr Regierungsmitglieder - wurde mit 70 % der Stimmen abgelehnt

 

Letzte Aktualisierung:  22. Mai  2019

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