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KUNDENKARTEN

Voraussetzung für ein erfolgreiches Kundenbindungs-Programm ist es, das Verhalten der Kunden zu analysieren und mit den gewonnenen Erkenntnissen spezielle Direktmarketing-Aktivitäten zu entwickeln. Diese stärken die Kundenzufriedenheit, schaffen Vertrauen und Loyalität der Kunden. So nebenbei erhöhen sie auch den Umsatz.

Die Kundenkarte ist dabei ein wirkungsvolles Marketing-Instrument. Mit einer Zahl- oder Bonusfunktion ausgestattet, gibt sie bei jedem Einsatz detailliert Aufschluss über das Kaufverhalten des Nutzers.

Kundenkarten zählen neben Couponing (Kuponkataloge), Online Marketing (e-Mail), Mobile Marketing (SMS, MMS), adressierten Directmails, klassischer Werbung mit Direct Response, Telemarketing und unadressierter Werbung (Postwurf, Prospekte) zu den Instrumenten des Direkt Marketing.  Ein Drittel der Werbegelder werden in die Direktwerbung investiert.

Die Kundenkarte gibt es in unterschiedlichen Formen:
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mit Bonusfunktion (mit Leistungen, die nur für den Karteninhaber gelten oder nur für diesen günstiger sind)
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mit Zahlungsfunktion
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mit Bonus- und Zahlungsfunktion
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Multi-Partnerprogramme (mehrere Anbieter gewähren dem Karteninhaber "Vergünstigungen")
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Gewinnspielkarte

Auch technisch können sich die Karten unterscheiden:
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Dünn- und Vollplastikkarten mit oder ohne Magnetstreifen,
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Speicher- und Mikroprozessorchips für die kontaktbehafteten und kontaktlosen Chipkarten
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Dual Interface Cards, die beide Technologien in sich vereinigen

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Thermo Rewrite Cards, die visuell lesbar sind; man kann sie beliebig oft neu beschreiben

Nach einer Studie (Marktagent) besitzen 7 % der Österreicher keine Kundenkarte, ein Drittel verfügt über eine bis fünf Kundenkarten, ein weiteres Drittel sechs bis zehn.

Die Studie "Preiskonditionen in Österreich" (veröffentlicht in Geldpolitik & Wirtschaft, Heft 3/2010) sieht 75 % der Endverbraucher im Besitz mindestens einer Kundenkarte. Da 30 Millionen Kundenkarten ausgestellt wurden, entfallen auf jeden Kartenbesitzer im Durchschnitt fünf. Die mit der Kartenverwendung verbundenen Preisnachlässe sind in den Verbraucherpreisindex nicht einbezogen. Wären sie es, läge der Index um 0,1 bis 0,2 % tiefer.

                        

 

DATENAUSTAUSCH oder "Ich zeig Dir meines, Du zeigst mir Deines"

Unternehmen eines Konzerns kommen leicht in Versuchung einander ihre Kundendaten zu  übermitteln. Das ist ohne Einwilligung des Kunden verboten, daher besorgt man sich von ihm eine Erlaubnis. Die gibt der Kartenbenutzer durch seine Unterschrift auf dem Kartenantragsformular. Dort steht auf der Rückseite unter
Punkt 104, Absatz 39 Ziffer 71
leicht lesbar ein entsprechender Text.

Zu diesem Thema gibt es ein Höchsturteil:
Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat in einem Prozess, den der Verein für Konsumenteninformation gegen die Handelskette
MERKUR führte, ein richtungsweisendes Urteil zum Thema "Data Mining" gefällt (OGH 7 Ob 170/98w vom 27. Jänner 1999): Danach muss u. a. für Konsumenten deutlich erkennbar sein, an wen die erhobenen Daten weitergeleitet werden.

Diesem "Transparenzgebot", das sich im Konsumentenschutzgesetze (KSchG) findet, war im gegenständlichen Fall nicht ausreichend entsprochen worden. Das Kundenprogramm "Friends of Merkur" sah, neben Exklusiv-Rabatten und Zahlungsaufschüben vor, dass der Kunde einen Vertrag unterschreibt, der Merkur das Recht sicherte, Kundendaten wie Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum und Bankverbindung "zum Zweck der Konsumenteninformation sowie allfälliger Werbemaßnahmen an andere Unternehmen des BML-Konzerns" weiterzugeben.

Laut OGH widersprach diese Passage dem Transparenzgebot des KSchG, da für den Kunden die Bezeichnung "BML-Konzern" nicht nachvollziehbar sei, "zumal es sich hiebei um einen international tätigen Konzern handelt, in dem sich auch die Zugehörigkeit verschiedener Unternehmen ändern kann, was für den Kunden jedoch völlig undurchschaubar ist."

D. h. hätte dort nicht BML-Konzern (jetzt REWE) sondern Billa/Merkur/Libro gestanden, wäre alles rechtens gewesen.
 

                 

 

DATAMINING oder Sag mir, wer Du bist und ich sage Dir, was Du möchtest!"

Was möchten die Unternehmen über ihre Kunden wissen? Zum Beispiel:
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wer sind meine Stammkunden?
+
wer sind meine "treuen" Laufkunden?
+
was wird wie oft von einem Kunden gekauft?
+
wer sind die rentabelsten Kunden?
+
wer kauft unregelmäßig bzw. selten ein und warum?
+
wann kauft welcher Kunde was?
+ wie wirksam waren Aktionen?
 
Es gibt Branchen mit einem hohen Stammkundenanteil und Branchen mit einem geringen. Versicherungen, Banken, Werbeagenturen, Autowerkstätten haben einen sehr hohen Stammkundenanteil, Bauunternehmen, Softwarehändler, Schuhhändler einen niedrigen. Den Unternehmen sind in der Regel die Stammkunden am wichtigsten. Es ist meist wesentlich leichter einen Kunden zu halten als einen neuen zu gewinnen. Außerdem machen die Stammkunden, obwohl sie im Schnitt nur rund 20 Prozent der Kunden darstellen, rund 80 Prozent des Umsatzes. Die Stammkunden kaufen aber nicht nur öfters ein, sondern betreiben auch positive Mundpropaganda, sie beschweren sich aber auch schneller (was zu Verbesserungen im Unternehmen führen sollte!). Eine bekannte, idealer Weise auch emotionell an eine Marke, ein Produkt oder Unternehmen gebundene Verbrauchergruppe lässt sich mit geringen Streuverlusten direkt und überzeugend motivieren.

 

Ein Besuch der Firmenwebsite lohnt sich immer. Dort findet man die aktuellen Clubkarten-Vorteile.

Clubmitgliedschaften bieten entweder ein Bonussystem mit Gutschriften auf getätigte Einkäufe (die Gutschrift kann beim Kauf jedes beliebigen Produkts aus dem Sortiment eingelöst werden),  oder Bonuspunkte, die nur für eine begrenzte Auswahl von Produkten gelten. Einige Anbieter zahlen Gutschriften auch bar aus. Einen weiteren Clubkarten-Anreiz sollen Spezialangebote nur für Clubkartenbesitzer bieten.

Die OBI-Biber-Bonus-Card bringt ihren Besitzern je nach Jahresumsatz Gutscheine bis zu fünf Prozent.

Baumax (~1 Mio. Kundenkarten) bietet mit seiner Preissägekarte sogar bis zu zehn Prozent.

Mitglieder des IKEA family Vorteilsclubs erhalten auf bestimmte Produkte einen Preisnachlass von 15 Prozent, in den hauseigenen Restaurants gilt diese Vergünstigung ebenfalls.

Besitzer einer INTERIO-Bonuskarte  erhalten drei Prozent Gutschrift und ein Geburtstagsgeschenk, das sie allerdings persönlich abholen müssen.

800.000 Mitglieder zählt der INTERSPORT-Vorteilsclub. Nach der Auswertung ihres Kaufverhaltens erhalten Clubmitglieder die ihrem Profil entsprechenden Sonderangebote per E-Mail. 19 Prozent des Umsatzes werden mit Kartenbesitzern gemacht.

Bei der Pafümerie-Kette Marionnaud entfallen sogar 76 (!) Prozent des Umsatzes auf die 1,1 Mio. Kartenbesitzer.

Die ÖAMTC-Mitgliedskarte bringt ihren 1,8 Mio. Besitzern Ermäßigungen bei weltweit über 30 Millionen Partnern (Freizeitparks, Skigebiete, Hotels, ...) und kann auch mit einer Kreditkartenfunktion (vollwertige MasterCard) ausgestattet werden.

Die Kundenkarte der Parfümeriekette Douglas kann als Zahlungsmittel sowohl im Online-Shop als auch beim Einkauf in den Filialen verwendet werden. Ende 2008 waren ~250.000 Kundenkarten ausgegeben. Einer Kartengebühr von € 7,-- standen Sofortrabatte von 5% bei jedem Einkauf gegenüber (Quelle: KURIER, Douglas)

Im REWE-Konzern befinden sich 3,2 Millionen BIPA-Kundenkarten, 2,4 Millionen MERKUR-Kundenkarten und 3,7 Millionen BILLA-Kundenkarten in Umlauf. Quelle: GEWINN Sep. 12

Stand der von Schweizer Firmen ausgegebenen und aktiven Kundenkarten Ende 2012: aktiv = min. 1x / Jahr genutzt   Quelle GFK

  • MIGROS   2.713.000 (Umsatzanteil 80 %)
  • COOP   3.000.000 (Umsatzanteil 73 %)
  • IKEA   1.300.000
  • SCHILD Member-Card   905.700
  • MANOR   870.000 (Umsatzanteil 24 %)
  • INTERIO Plus Card   739.000 (Umsatzanteil 50 %)
  • CHARLES VÖGELE   720.000 (Umsatzanteil 47 %)
  • GLOBUS Gruppe   465.000 (Umsatzanteil 30 %)

         

Umfassend ist das Leistungsspektrum von Cards & Systems www.cardsys.at. Das Kundenkartenunternehmen (gegründet von fünf österreichischen Banken) bietet seinen Auftraggebern Ausweiskarten - von der schlichten Ausführung bis zur Verwendung im Hochsicherheitsbereich - sowie Kundenkarten mit und ohne Zahlungsfunktion.
Kundenkreditkarten werden im 4-Wochen-Rhythmus abgerechnet (Vorteil der Vorausfinanzierung für den Karteninhaber), der Auftraggeber wiederum muss sich nicht um die Liquidität seiner Kunden sorgen, weil Cards & Systems das Risiko von Zahlungsausfällen übernimmt. Über eine rund um die Uhr erreichbare Hotline können Kartenverluste gemeldet werden.
Maßgefertigte Konzepte - von der Planung der Kundenkarte bis zur Auswertung der durch ihre Verwendung erhaltenen Daten - werden den Auftraggebern geboten.

Ein Beispiel für erfolgreiche Installierung einer komplexen Lösung ist die Kärnten-Card. Dabei handelt es sich um eine Partnerkarte mit Bonusfunktion. Bei über 40 Bonuspartnern erhielten die 200.000 Kartenbesitzer (Kaufpreis der Karte zwischen 13.- und 45 .- Euro) Bonuspunkte, bei Bahn und Busunternehmen Fahrpreisermäßigungen bis 50 % und freien Eintritt bei vielen Ausflugszielen.

Die SalzburgerLand-Card und die Salzburg Card verschaffen ihren Nutzern freien Zutritt zu Sehenswürdigkeiten im gesamten Bundesland bzw. in der Hauptstadt. Die in Anspruch genommenen Leistungen werden von einem in die Karte integrierten Chip bargeldlos abgebucht.
 
Eine Art halboffizieller Ausweis für Jugendliche im Bundesland Salzburg ist der S-Pass. Mit ihm sollen bestehende Angebote auf einer Karte zusammen gefasst werden. Die mit Name, Geburtsdatum und Foto versehene Salzburger Jugendkarte ist multifunktional. Die Dienstleistungen von Gemeinden, lokalen Betreibern von Jugendeinrichtungen und vielen Salzburger Unternehmen können über die Karte in Anspruch genommen werden.
 
Auch die ÖBB-VORTEILScard ist eine Entwicklung von Cards & Systems. Die nicht übertragbare Karte verschafft passionierten Vielfahrern beträchtliche Preisnachlässe. Übertragbar hingegen ist die zum ÖBB-Konzept gehörende SCHULcard (nähere Infos finden Sie hier).
Mit der aufladbaren Oyster Card lässt sich´s mit den Londoner Verkehrsmitteln günstig fahren. Bis zu 2/3 - je nach Tageszeit und Zone - erspart man sich mit der Karte im Vergleich zum Fahrscheinkauf. Beim Fahrtantritt und beim Aussteigen muss man die Karte scannen lassen. Die dabei ermittelten Daten der Fahrtwege werden acht Wochen gespeichert.

 

AUSTRIA CARD, vom Vorbesitzer, der Österreichischen Nationalbank, an Inform-Lykos (Griechenland)
verkauft, ist ein Unternehmen von internationaler Bedeutung. Produziert werden Karten für alle Anforderungen bis hin zu hoch spezialisierten komplexen Lösungen. AUSTRIA CARD ist in Österreich der einzige Anbieter von Geldkarten (Kreditkarten, Kontokarten, „elektronische Geldbörse“), für Tschechien wird der Führerschein im Chipkarten-Format und für die deutsche Postbank eine SparCard produziert.
Dazu kommen noch Personalausweise und SIM-Karten für Mobiltelefone. Rund 70 Millionen Karten werden jährlich erzeugt.

Pech für AUSTRIA CARD: den Auftrag für die 11 Millionen österreichischen Sozialversicherungs-Chipkarten (E-Cards, Liefertermin 2005 und spätere Folgeaufträge) im Wert von 48 Millionen Euro erhielt der deutsche Konkurrent und Weltmarktführer Giesecke  & Devrient (druckt auch Euro-Banknoten!). Weitere Infos siehe e-government

Größter privater Gelddrucker ist der englische Konzern De-La-Rue. Neben dem britischen Pfund stellt er Banknoten auch für Indien, Malaysia, Nigeria, ... her. Weiters im Sortiment: Pässe, Hologramme für Kreditkarten.

 

INPLASTOR, neben AUSTRIA CARD wichtigster Kartenproduzent, hat Kundenkarten, Geschenkkarten,
Karten mit integrierten RFID-Chips (kontaktlose Chipkarten) und Geschenkkarten im Sortiment. Nach eigenen Angaben werden insgesamt 25 Mio. Stück pro Jahr verkauft.
Produziert u. a. die Kundenkarten der REWE-Gruppe (Billa, Bipa, Merkur, Penny).
Geschenkkarten mit aufladbarem Guthaben und Anlass bzw. Zielgruppen orientiertem Design werden Geschenkmünzen und Gutscheine verdrängen.
Mit Guthaben ausgestattete RFID-Karten erlauben kontaktfreies, sekundenschnelles, bargeldloses Bezahlen in Supermärkten. Zeitverlust durch verkehrtes Einschieben der Kreditkarten in den Kartenleser oder Eintippen von Codes wird vermieden.
Vertreibt die Handy-Applikation mobile-pocket, die Kundenkarten über das Mobiltelefon verfügbar macht.  www.inplastor.at

 

Der Weltmarktführer bei "Sicherheitskarten". Bietet sichere und benutzerfreundliche mobile Systeme, Plattformen und Services zur Identifizierung, Authentifizierung und Verschlüsselung für eine breite Palette an Anwendungen und Dienstleistungen für verschiedene Kundengruppen.
Neben sicheren Anwendungen für den Kontakt mit Behörden bietet der gemalto Zahlungslösungen für Finanzinstitute und den Einzelhandel weltweit.   http://www.gemalto.com/financial/cards/innovative_plastic.html

 

VARIUSCARD, ein besonders innovativer Hersteller von - nicht nur - Plastikkarten und Systemen.
Die Auswahl der Materialien und Herstellungsverfahren (Kartendruck auf einer Digitaldruckanlage, die OHNE schädliche Chemikalien perfekte Produkte liefert) erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Umweltfreundlichkeit und der Nachhaltigkeit.
Das zeigt sich besonders bei der
aus pflanzlichen Rohstoffen bestehenden BIOLOGIECARD®, die umweltbewussten  Auftraggebern eine Kartenpalette aus alternativem Trägermaterial bietet. Sie fand bereits Abnehmer, dennoch wird weiter an einer Verbesserung der Gebrauchseigenschaften getüftelt.
Für die Teilnehmer an einer Golftour des Bezahlsenders SKY produzierte VARIUSCARD eine nach Erdbeeren duftende Plastikkarte. Diese Innovation - zuvor war als Duftträger nur Papier in Verwendung - brachte VARIUSCARD hohe Ehren: Der Weltverband der Kartenhersteller (ICMA) wählte das Produkt zur
Weltbesten Kundenkarte 2010.
Die Duftsubstanz ist in einem Gel-Lack eingebettet, durch langsames Austrocknen der Trägersubstanz schon bei Raumtemperatur werden die Duftmoleküle freigesetzt. Die Geruchspalette ist keineswegs auf das Fruchtsortiment beschränkt, grundsätzlich kann jedes Aroma gemixt werden. [Von WEBSCHOOL beschnüffelt: Die Flavour Card "Schokolade". Duftet wie eine frisch geöffnete Bonboniere.]
Wäre eine interessante Kampagne-Kombination gewesen: Das Duft-City-Light von Saecco und eine Saecco-WertCard, ebenfalls mit Kaffeearoma.
Idee für Winzer: Visitenkarte mit Zweigelt-Duft? siehe auch DUFTMARKETING

VARIUSCARD hat weltweit ~230 Kunden, die jährlich zwischen 10 und 3 Mio. Stück Kunden- bzw. Wertkarten ordern. Dazu zählen Unternehmen, Vereine, Körperschaften politische Organisationen, Gemeinden, Städte und Länder.
Ein Auszug: bauMax, Leiner, kika, Huber, ÖTV, Red Bull, Metro, Tchibo-Eduscho, C+C Pfeiffer, Baumax, Palmers, Cineplexx, ...

Die Daten werden von den Kunden bzw. Vereinsmitgliedern in Antragsformularen eingetragen, anschließend von den Unternehmen bzw. Organisationen in Datenbanken erfasst. Aus den Datensätzen werden jene Datenfelder, welche für die gewünschten Cards benötigt werden, als EXCEL-Datei an VARIUSCARD übermittelt und dort auf Magnetstreifen bzw. RFID aufgespielt.

Der RFID-Chip und die Kupfer-Antenne sind auf der Rückseite der Card sichtbar, sofern sie mit einer transparenten Folie verschweißt wurden. Abbildungen unten
Verwendet man eine opake (= durchscheinend-trübe) Folie, bleiben nur noch schwache Umrisse erkennbar. keine Abb.
 
       

Neben Karten mit Identifikationsfunktion (mit Zutritts- oder Zugriffsberechtigungen inkl. RFID-Chips) für diverse Ausweise, Kunden-, Rubbel-, Mitglieds-, Clubkarten, ... produziert VARIUSCARD Karten, in die vom Kunden (= Karten ausstellendes Unternehmen z. B. s. Abb. oben 25,-€ HUBER-Karte) elektronisch ein Guthaben eingebucht werden kann (Gutscheinkarten, Prepaid-Karten).  [Vgl. SNIPCARD + GESCHENKKARTEN Gutschein-Cards]

Praktisch sind die CARD-TAGs von VARIUSCARD. Sie bestehen aus mindesten zwei, voneinander durch Knicken trennbaren Segmenten. Die Daten sind "doppelt" vorhanden, denn in jedem Segment befindet sich ein Chip. Der gelochte, schmale Teil, kann auf einen Schlüsselbund aufgefädelt, der andere z. B. in der Geldtasche Platz finden. Wer beides vergisst verdient kein Mitleid.
 


Seit Herbst 2010 gibt es einen WEB-TO-PRINT-SHOP. Nutzer können dort ihre Plastikkarten nach Voransicht online bestellen.

Mindestbestellmenge: 50 Karten  Lieferzeit: 48 Stunden  www.variuscard.com   Infos auch unter KUNDENKARTEN

CARDS mit integriertem PROZESSOR + MONITOR
Sie erhöhen die Sicherheit in besonders sensiblen Bereichen, indem sie Zugangsrechte nur für einen sehr kurzen Zeitraum erteilen. Die Karten verfügen über einen Mikrochip, der in Serie neue Codes generiert, die auf einem ebenfalls in die Karte eingebauten LCD-Mini-Bildschirm als Buchstaben-Zahlenreihen ablesbar sind. Innerhalb von 30 Sekunden muss der Code in den Zugangsterminal eingetippt werden. Der Code ist nur einmal verwendbar. Preis pro Karte: >10,- €

CARDs als Zertifikatnachweis und Produktträger:
Produkte von geringer Größe und hohem Wert (Edelsteine, Goldinlays, Gesteinsproben von exotischen Orten [Mond? Mars?]), ...  werden vom Gutachter (Hersteller, Schürfer, ...) in Kunststofffolie eingeschweißt, der Blister in eine Card integriert, die gleichzeitig Träger des Echtheits- und Herkunftsnachweises ist.
Für eine Card nach diesem Muster, der ungarischen "200 Forint"- Karte, belegte
VARIUSCARD beim Peoples’ Choice Award 2010 den 2. Platz. In die Karte (das moderne Zahlungsmittel) wurde eine 200-Forint-Münze (das alte Zahlungsmittel) integriert.

 

  Ein umfassendes Kartensortiment hat die deutsche NOVO GmbH - auch Duftkarten* - im Angebot. Für besonders Kostenbewusste bzw. Eilige gibt es online ein vollautomatisches
Kartenbestell- und Produktionssystem, die EXPRESS CARDS. Der Kunde legt die Stückzahl fest - Endpreis wird sofort ausgewiesen - lädt die Dateien für die Kartengestaltung (Layout) hoch, erhält die Rückmeldung, ob seine Angaben für den Produktionsvorgang ausreichend sind. Trifft das zu, erhält er kostenlos auf dem Postweg eine laminierte  Musterkarte. Entspricht sie seinen Erwartungen erteilt er die Druckfreigabe. Vier bis sieben Arbeitstage danach werden die Karten geliefert. EXPRESS CARD-Beispiel siehe unten beidseitig bedruckte MIKL-Card
NOVO-Karten können mit allen technisch möglichen Sicherheitsmerkmalen versehen werden.
* mit Duftlack überzogene Geschenkkarten, Visitenkarten, Kinokarten, Kundenkarten, GiftCards.
Als Blue Cards werden die Produkte aus biologischen Rohstoffen bezeichnet.    www.novo.de

      

 

KUNDEKARTEN am HANDY

Kundenkarten statt in der Plastik-Ausführung in elektronischer Form vorzuweisen hält die  Geldbörsen schlank. Zudem kann man sie nicht vergessen.
Die Karte eines Unternehmens, das bei mobile-pocket registriert ist, kann im App-Store unter mobile pocket gesucht und installiert oder von www.mobile-pocket.com herunter geladen werden. Nach der Installation auf dem Smartphone kann man seine persönliche Kundekarte anlegen.
Eine persönliche Registrierung wird nicht verlangt, hat aber den Vorteil, bei Handyverlust, Hardwareumstieg oder Telefonnummernwechsel Zugriff auf die Sicherungskopien zu haben.

 

RFID-Technologie


Bild WEBSCHOOL

Was Hund, Katze und sonstigem Getier unter die Haut gepflanzt wird, um im Falle ihres des Verlustes oder zu Kontrollzwecken ihre Identifikation zu ermöglichen und die Wege von Paletten und Transportkisten zu verfolgen, wird auch immer öfter zur Warenkennzeichnung verwendet: der RFID (Radio Frequency Identification) -CHIP. Dabei handelt es sich um ein Etikett, in das ein Chip und eine Antenne integriert sind. Speicherchip + Antenne = Transponder
Je nach Bauart können Chips über mehrere Meter mit dem Lesegerät kommunizieren. Die Antenne des Chips wird durch die Energie der vom Lesegerät ausgesandten Wellen aktiviert.
Die Chips sind bereits so winzig, dass sie in Personaldokumenten, Eintrittskarten und Banknoten integriert, aber auch unter die Haut von Haustieren und Menschen appliziert werden können.
Daten gechipter Zuchttiere kann man mit einem Handscanner auslesen und online an Interessenten übermitteln.
Medizinische Daten zu Allergien, Blutgruppe, Gerinnungshemmer, Herzschrittmacher, ..... ferner Notfallsadressen und -telefonnummern, Vorsorgeanweisungen, ... festgehalten auf einem RFID-Chip, ermöglichen einen raschen und risikoärmeren Einsatz medizinischer Maßnahmen.

Bisher musste der auf der Warenverpackung angebrachte Strichcode (Barcode) eingescannt werden. Viel einfacher ist die Warenerfassung über den RFID-Chip. Der kann nämlich über Funk ausgelesen werden. Dadurch ist es möglich, in der Leihbücherei die Daten eines ganzen Buchstapels auf einmal zu erfassen oder mit dem voll gepackten Einkaufswagen  - ohne mühevolles Aus- und Einräumen - zeitsparend an der Kassa vorbei zu fahren. Bezahlen muss man aber schon noch selber. Mit der Kundenkarte. Was dem Verkäufer einen wahren Datenschatz beschert.

RFID-Chips in LKW + PKW identifizieren sich bei Autobahnmautsystemen; über GPS ermöglichen sie eine genaue  Ortung von Fahrzeugen bzw. der darin transportierten Waren. Lieferant (bzw. Spediteur) und Empfänger wissen zu jedem Zeitpunkt ,wo sich die Ware befindet und wie lange sie noch bis zum Bestimmungsort unterwegs sein wird.

In Zentrallagern großer Unternehmen identifizieren Antennen an den Hallentoren die gechipten Paletten und die darauf abgelegten Waren, automatisch wird der Lagerbestand aktualisiert und der Lagerort (Regal) erfasst. Zeitraubende Suche nach einem Produkt oder gar dessen Verlust gibt es nicht mehr.

Während Barcodes nur Produktinfos und Preise speichern, kann ein RFID-Chip weit mehr Daten aufnehmen. Beginnend vom Produktionszeitpunkt, über die Zeit, wann das Produkt das Firmengelände verlassen hat, die Etappenorte auf dem Zustellungsweg, sogar der Ort bzw. die Person am Ende der Lieferkette - der Konsument - können ermittelt werden.
Bei Produkten, die in vielen Varianten hergestellt werden können, sind mit RFID-Chips versehen, auf denen die  Fertigungsanweisungen und Produktionsdaten gespeichert sind. Sie werden an den Arbeitsstationen ausgelesen und an die Steuerungstechnik der Roboter weiter geleitet.

Verschlüsselte Daten auf RFID-Chips, die auf einem Produkt oder dessen Verpackung angebracht sind, können mit geeigneten Lesegeräten die Echtheit einer Ware überprüfen. Der Verkauf von Plagiaten lässt sich auf diese Weise unterbinden.

Aktive RFID-Chips besitzen zusätzlich noch eine Stromquelle (Minibatterie) und können wie ein Funkgerät oder Handy ihre Daten über große  Entfernungen senden. Das macht den Datenschützern Kummer. Sie verlangen, dass die Chips nach dem Bezahlvorgang deaktiviert werden.
Diese Chips finden auch Verwendung auf Mitarbeiterausweisen, wo ihr Signal individuelle Zutrittsberechtigung für bestimmte Räume verschafft.

In Geschäften, deren Waren mit RFID-Etiketten versehen sind, benötigt man bei den Zu- und Ausgängen keine elektronischen Schranken. Es reichen ein paar kaum wahrnehmbare, an der Decke befestigte Antennen.

Im Real Future-Store in Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen) testet die Metro Group -gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Handel - seit 2008 den Supermarkt der Zukunft. In der Fleischtheke kommen RFID-Chips zum Einsatz. Sie melden dem - von den Kunden einsehbaren - Fleischverarbeitungsbereich welches Produkt nur noch in geringen Mengen vorrätig ist, das dann sofort geschnitten, faschiert, ... und umgehend nachsortiert wird.

Mittels RFID werden auch die biometrischen Daten der Reisepässe ausgelesen. Der Chip im Pass ist mit einer im Papier eingebetteten Drahtschlaufe verbunden. Sobald die Schlaufe in ein magnetisches Wechselfeld gerät, entsteht elektrische Spannung, das Betriebssystem des Chips (Card Operating System) fährt wie bei einem Computer hoch, sein Datenspeicher füllt sich, die Daten können ausgelesen werden.

 

Eine sehr nahe Zukunftsvision:

Wir betreten einen Supermarkt, schieben unsere Kundenkarte in das Lesegerät eines elektronisches Einkaufswagens (ein e-Wagerl ?), fahren damit los, tätigen unsere Einkäufe und nähern uns der Kassa. Plötzlich sagt das e-Wagerl: "Sie haben kein Bier genommen, wollen Sie am Wochenende auf dem Trockenen sitzen oder haben Sie mit dem Saufen aufgehört? In diesem Fall empfehle ich Ihnen als Ersatz die 1000 Gramm Packung Schokopastillen mit Rumgeschmack um 9,90! Außerdem darf ich Sie darauf hinweisen, dass in den nächsten Tagen ein Haushaltsmitglied selbige bekommen wird. Tampons finden Sie im zweiten Gang rechts. Bisher gekaufte Marke: o.b. - normal".

Letzte Aktualisierung:  29. September  2013

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